Audi bringt den A2 nach 25 Jahren als neuen Elektro-Crossover A2 e-tron zurück
Der Crossover lässt die kantige Silhouette und die geteilte Heckscheibe des Originals wieder aufleben – modernisiert mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,24.
Zusammenfassung
Audi belebt das Emblem A2 nach 25 Jahren wieder – mit einem elektrischen Crossover, der passgenau auf die europäische E‑Auto‑Nachfrage zugeschnitten ist.
Das neue Modell ersetzt die kostspielige Vollaluminium-Konstruktion des 1999er-Originals durch einen überwiegend aus Stahl gefertigten Aufbau, der bei 32.200 £ startet.
Die Modellpalette setzt konsequent auf Hinterradantrieb auf der MEB-Plattform und gipfelt in einem Topmodell mit 322 PS.
25 Jahre nach dem Debüt des Originalmodells, das als kostspieliger Exot galt, legen die vier Ringe mit dem Audi A2 e-tron des Modelljahrs 2027 neu auf. Der Audi A2 von 1999 war ein vollständig aus Aluminium gefertigtes Fahrzeug, das seiner Zeit voraus auf den Markt kam, wegen seines hohen Preises letztlich jedoch schwache Verkaufszahlen verzeichnete. Mit dem Neustart dreht Audi das Konzept nun komplett um. Statt auf die teure, leichte Aluminiumkonstruktion des Vorgängers setzt die Marke auf eine überwiegend aus Stahl gefertigte Karosserie mit ausgewählten Aluminiumkomponenten – und macht den Elektro-Crossover damit erschwinglicher. Der neue A2 e-tron startet bei 32.200 britischen Pfund und setzt gezielt auf die starke europäische Nachfrage nach Elektroautos: Aus dem kommerziellen Flop wird ein strategisch passend positioniertes Volumenmodell. Vom Reißbrett bis zur offiziellen Premiere brauchte Audi nur 21 Monate; in den USA wird das Fahrzeug allerdings nicht erhältlich sein.
Optisch übernimmt der neue Crossover viele Designelemente des Originals von 1999: Die markante, kantige Form und die geteilte Heckscheibe feiern ihr Comeback. Zugleich steht diese moderne Interpretation ganz im Zeichen der Aerodynamik und erreicht einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,24. Zum strömungsgünstigen Profil tragen ein verkleideter Unterboden, ein aktiver Kühllufteinlass, Aeroräder sowie spezielle Aerodynamikbauteile rund um die Radhäuser bei. Anstelle herkömmlicher Türgriffe kommen flügelartige Griffe zum Einsatz, die am Fuß der Türsäulen integriert sind. Sensoren öffnen sie elektrisch; ein eigener Energiespeicher stellt sicher, dass sie auch bei Bedarf weiter funktionieren.
Der A2 e-tron basiert vollständig auf der MEB-Plattform. Sämtliche Varianten verfügen ausschließlich über Hinterradantrieb und verzichten komplett auf Audis charakteristisches Quattro-System. Zur Wahl stehen drei Bruttobatteriekapazitäten: 52 kWh, 61 kWh und 84 kWh. Die Basisbatterie mit 52 kWh ist mit einem 168 PS (125 kW) starken Elektromotor kombiniert, ermöglicht 422 km Reichweite und beschleunigt in 8,8 Sekunden auf 100 km/h. Mit der 61-kWh-Option steigt die Leistung auf 187 PS (140 kW); der Sprint auf 100 km/h verkürzt sich auf 7,9 Sekunden, während die Reichweite auf 515 km wächst. Modelle mit 84-kWh-Batterie leisten 228 PS (170 kW), erreichen 100 km/h in 7 Sekunden und kommen im europäischen WLTP-Zyklus maximal 645 km weit. Die Topversion liefert 322 PS (240 kW), beschleunigt in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 629 km Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.
Die Architektur unterstützt in allen Varianten bidirektionales Laden. Bei der 84-kWh-Batterie liegt die maximale DC-Ladeleistung bei 183 kW; damit steigt der Ladestand in 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die kleineren Batterien mit 52 und 61 kWh sind auf 100 kW Ladeleistung begrenzt, schaffen den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent aber in schnelleren 24 Minuten. Im Innenraum steht die Technik im Mittelpunkt: mit einem 11,9-Zoll-Digitalinstrumentendisplay und einem gebogenen 12,8-Zoll-Touchscreen. Audi hat den Gangwahlhebel an die Lenksäule verlegt und schafft so Platz auf der Mittelkonsole für eine 25-Watt-Qi-2.2-Ladefläche, die zwei Smartphones gleichzeitig lädt. Der Crossover hat einen Radstand von 2.770 mm, bietet 396 Liter Kofferraumvolumen und ist laut Audi das erste Serienfahrzeug mit Fidlock – einem magnetischen Befestigungssystem mit mechanischer Verriegelung für modulare Elemente wie Getränkehalter und Ladekabel.




















