Speedos neuer iQ Smart-Goggle-Tracker analysiert die Schwimmtechnik – ganz ohne AR-Display
Das abnehmbare iQ-Modul erfasst Atemrhythmus, Kopfposition und Wendenausführung bei allen vier Wettkampfschwimmarten.
Zusammenfassung
Speedo hat ein abnehmbares Smart-Modul vorgestellt, das eine detaillierte Performance-Analyse für Leistungs- wie auch Freizeitschwimmer:innen ermöglicht.
Das System nutzt spezialisierte Sensoren, um alle vier Wettkampfstile zu erfassen – ebenso Kopfbewegungen, Atmungsrhythmus, Weg pro Zug und Wenden-Performance.
Für den Wettkampfeinsatz zugelassen, kommt das Modul komplett ohne Display aus und benötigt kein laufendes Abo für den Zugriff auf die Daten.
Mit dem Speedo iQ steigt Speedo offiziell noch tiefer in den Wearable-Tech-Markt ein: Der abnehmbare Smart-Tracker wurde eigens für die beliebten Vanquisher 3.0-Schwimmbrillen der Marke entwickelt. Anders als konkurrierende Marken, die auf Augmented-Reality-Displays setzen, verzichtet Speedo bewusst auf visuelle Ablenkungen. Die Daten werden stattdessen an eine App zur Analyse nach dem Schwimmen übertragen – so können sich Athlet:innen im Wasser ganz auf ihren Rhythmus konzentrieren, ohne dass ein störendes Display mitten im Zug Tempowerte aufblitzen lässt.
Die kompakte Hardware ist mit speziellen Sensoren ausgestattet, die die biomechanischen Feinheiten von Kraul-, Brust-, Rücken- und Schmetterlingsschwimmen erfassen. Neben Standardwerten wie Gesamtdistanz und Durchschnittstempo zeichnet das System auch Atemrhythmus, Kopfposition und die Ausführung der Wenden präzise auf. Weil die Sensorik am Kopf und nicht am Handgelenk sitzt, kann das Gerät Bewegungsabläufe deutlich genauer erfassen – ein Bereich, den herkömmliche Smartwatches bislang nur schwer präzise messen können.
Daten im Training zu erfassen, gehört längst zum Branchenstandard. Diese Hardware bietet jedoch einen entscheidenden Vorteil: Sie ist bei offiziellen World-Aquatics-Wettbewerben uneingeschränkt zugelassen. Spitzensportler:innen können nun mit exakt derselben Diagnosetechnik antreten, die sie auch im Training einsetzen. Die zugehörige mobile Plattform verdichtet die Rohdaten aus dem Becken anschließend zu konkreten Technikhinweisen – für Olympiamedaillengewinner:innen, die nach kleinsten Verbesserungen suchen, ebenso wie für engagierte Vereinsschwimmer:innen.
Als überzeugende Alternative zu den wiederkehrenden Softwaregebühren, die moderne Fitness-Ökosysteme prägen, benötigt das System keinerlei laufendes Abonnement, um Leistungsanalysen einzusehen. Die modulare Konstruktion verlängert zudem die Lebensdauer der integrierten Elektronik. Ist die Schwimmbrille nach intensiven Einheiten im Becken zerkratzt oder abgenutzt, lässt sich der Tracker einfach herausnehmen und in ein neues Modell einsetzen. Mit einem Verkaufspreis von 189 US-Dollar für das Komplettset positioniert der Launch das traditionsreiche Schwimmunternehmen an der Spitze vernetzter Sportausrüstung.





















