Sage Elsessers Stilprinzip: „Einfach, aber nicht leicht“

Navy Blues Lyrics stecken voller cleverer Komplexität, doch in Sachen Mode setzt Sage Elsesser auf Schlichtheit – und Komfort. Als neues Gesicht von UGG erklärt Elsesser, warum „Komfort der größte Luxus“ ist.

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Sage Elsesser ist ein bisschen wie dieses Meme nach dem Motto: „Keiner weiß, was ich trage“ – denn er bringt in seine Alltagslooks stets ganz unauffällig Komfort ein. Ob ein heimlich mit Seide gefütterter Hoodie oder UGG-Tasman-Slipper mit Lammfellfutter: Bequemlichkeit ist der Dreh- und Angelpunkt seiner aktuellen Garderobe.

„Ich glaube, mein Stil hat sich sehr vereinfacht“, sagt Elsesser, der an den meisten Tagen bei einer dezenten „Uniform“ bleibt: einem monochromen Hoodie oder T-Shirt – auf auffällige Prints steht er derzeit nicht –, einer weit geschnittenen Hose und schlichtem, zurückhaltendem Schuhwerk. „Es geht ganz um Leichtigkeit und Komfort – Leichtigkeit nicht im Sinne von einfach, sondern als eine bestimmte Energie, die entsteht, wenn es sich nicht allzu mühsam anfühlt, Inspiration zu finden. Am besten lässt es sich als ,einfach, aber nicht leicht‘ beschreiben.“

Diese mühelose Haltung schlägt die Brücke zwischen Sage Elsesser, dem Skater, und Navy Blue, dem Musiker. „Sowohl beim Skaten als auch beim Performen kommt es darauf an, wie die Kleidung sitzt und sich anfühlt“, erklärt er. „Ich liebe es, wenn Menschen etwas weniger wegen seiner Funktion tragen, sondern mehr wegen des Komforts. Für mich ist Komfort der größte Luxus.“

Ganz Sage Elsesser entsprechend steht das Multitalent erneut im Mittelpunkt eines wichtigen Lookbooks – diesmal für eine Silhouette, die fest zu seiner Schuhrotation gehört: den UGG Tasman in Chestnut. Elsesser nennt den Schuh einen „Klassiker“. Seine Vorliebe für die Silhouette rührt daher, dass sie kulturell relevant bleibt und zugleich ihrem dezenten Charakter treu ist – etwas, das er nur zu gut kennt.

„Als ich einige der Bildauswahlen vom UGG-Tasman-Shooting gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich auf diesen Fotos definitiv mehr lächle“, sagt er lachend über die von Chris Black fotografierten Motive. Wahrscheinlich, weil er sich wohlgefühlt hat.

Frisch aus der neuen Kampagne heraus sprach Elsesser mit Hypebeast über seinen reduzierten Zugang zu persönlichem Stil – und darüber, weshalb Komfort dabei stets das verbindende Element ist.

Wie würdest du deinen persönlichen Stil beschreiben?

Sage Elsesser: Meine Eltern hatten nicht nur einen großartigen Stil, sie ließen mir als Kind auch viel Freiheit, mit all den Stilen zu experimentieren, die mich gerade interessierten. Mit drei war ich besessen von Bruce Wayne, danach von Bruce Lee. Ich trug Seiden-Ensembles aus Chinatown, komplette Kung-Fu-Outfits mit Slippern. Damit will ich sagen: Ich war schon immer sehr besessen von dem, was mich gerade begeistert, und tauche dann völlig darin ein.

Wofür begeisterst du dich gerade besonders?

In letzter Zeit stehe ich total auf Royalblau – eine Farbe, die mich lange nicht angezogen hat. Wenn ich über meine Verbindung zu ihr nachdenke, wurzelt sie letztlich in Nostalgie. Die brasilianische Fußballnationalmannschaft, die ich als Kind gesehen habe, trug auswärts Royalblau. Deshalb ist diese Farbe immer in meinem Unterbewusstsein geblieben.

Auch mein persönlicher Stil ist voller Nostalgie. Ich liebe Vintage-Pieces, weil es mir gefällt zu wissen, dass etwas schon eine Weile gelebt hat – vielleicht bei anderen Menschen –, bevor es zu mir kam. Ein getragenes T-Shirt vermittelt ein Gefühl, das man sonst nirgendwo bekommt.

In dem Zusammenhang habe ich das Gefühl, dass dein Stil heute zurückhaltender wirkt als noch vor zehn Jahren. Würdest du dem zustimmen?

Ich glaube, mein Stil hat sich stark vereinfacht. Ich habe so etwas wie eine Uniform entwickelt. Prints trage ich nicht besonders oft. Bei Shootings lasse ich die Stylist:innen inzwischen einfach machen – ich weiß nicht, ob das mit dem Alter kommt. Wie ich mich selbst wahrnehme, entspricht nicht unbedingt dem, wie andere mich sehen. Ich bin viel weniger anspruchsvoll geworden und achte etwas weniger auf die kleinen Details. Bei Flecken bin ich allerdings immer noch empfindlich [lacht], aber was Mode angeht, bin ich inzwischen ziemlich entspannt.

Wo findest du derzeit kreative Inspiration – in Mode, Musik und Skateboarding?

Ich kann überall Inspiration finden. Sogar ein Paar Socken kann mich inspirieren. Apropos Socken: Ich mag es, wenn sie keine Naht an den Zehen haben. Solche subtilen Details können das verbindende Element zwischen verschiedenen Disziplinen sein. Es geht ganz um Leichtigkeit und Komfort – Leichtigkeit nicht im Sinne von einfach, sondern als eine bestimmte Energie, die entsteht, wenn es sich nicht allzu mühsam anfühlt, Inspiration zu finden. Am besten lässt es sich als „einfach, aber nicht leicht“ beschreiben. Bei Skateboarding und Mode landen letztlich alle Zutaten in derselben Suppe.

Wenn du Sage Elsesser, den Skater, mit Navy Blue, dem Musiker, vergleichst: Wie entsteht ein Outfit? Worauf achtest du, wenn du dich zum Skaten anziehst?

Bei beidem kommt es darauf an, wie Kleidung sitzt und sich anfühlt, aber es gibt Unterschiede. Beim Skaten steht Komfort im Mittelpunkt. Ich brauche genug Beinfreiheit und ein leichtes Shirt. Ich mag weiße T-Shirts. Auch beim Skaten halte ich mich an eine Uniform. Ich liebe es, bequem zu sein. Das habe ich von meiner Mutter – sie strahlt diese Art von Komfort aus. Alles, was sie trägt, ist so fließend und schön.

„Ich liebe es, wenn Menschen etwas weniger wegen seiner Funktion tragen, sondern mehr wegen des Komforts. Für mich ist Komfort der größte Luxus.“

Wenn wir schon über Komfort sprechen – und du selbst ein echtes Trendbarometer bist: Was hältst du vom UGG Tasman? Warum gehört er weiterhin zu deiner Rotation?

Ich habe UGG immer als den perfekten Hausschuh gesehen. Der Schuh ist ein echter Klassiker. Komfort lässt sich nicht kopieren, und man findet ihn auch nicht überall. Für mich ist der Tasman das klassischste Modell. Entscheidend ist ganz klar das Futter. Wenn es draußen heiß ist, kann ich keine Schuhe tragen, die über den Knöchel reichen – dafür ist dieser perfekt. Zu Hause trage ich meistens UGGs, aber auch für einen Kaffee oder den Gang zum Kiosk.

Ich habe einen älteren Mann gesehen, der sie zu sehr kurzen Laufshorts trug, und dachte: „Das sieht so cool aus.“ Ich mag die Idee, dass diese beiden Dinge ein wenig miteinander kollidieren. Ich liebe es, wenn Menschen etwas weniger wegen seiner Funktion tragen, sondern mehr wegen des Komforts. Für mich ist Komfort der größte Luxus.

Bei einem musikalischen Alias, der nach einer Farbe benannt ist, muss ich fragen: Was hältst du von der Farbe Kastanienbraun?

Sie ist zu einem Klassiker geworden. Jede Marke hat ihre eigene Identität. Bei Supreme denkt man an Rot, bei Burberry an Tartan, bei UGG an Kastanienbraun. Dieser besondere Braunton gefällt mir, weil er weder ganz Khaki noch Beige ist, sondern etwas satter. Und Maronen liebe ich ohnehin.

Du hast deine ersten Modeljobs in Skate-Lookbooks gemacht und führst jetzt eine UGG-Kampagne an. Was würdest du dem Sage von damals sagen?

Dass er für all diese Chancen dankbar sein soll und dass das nicht ewig anhält – also sollte er versuchen, es zu genießen. Nimm nichts zu ernst. So ernst ist das alles nicht. Als ich einige der Bildauswahlen von diesem Shooting gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich auf diesen Fotos definitiv mehr lächle, und das ist schön.

Welcher der 10K-Rapper würde den Tasman am besten tragen?

Ich kann mir MIKE auf jeden Fall im Tasman vorstellen. Vielleicht sollte ich ihm ein Paar besorgen.

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Dieser Artikel wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt.
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Elaina Bernstein Editor

Elaina Lauren Bernstein is a New York-based writer and editor, overseeing Hypebeast's music vertical, Hypetrak. She handles both editorial and social coverage for Hypetrak, and served as the Deputy Editor for Summer 2025's Hypetrak Magazine — the first in 10 years. With a particular affinity for underground hip hop, she has racked up a wide range of interviews and cover stories, spanning A$AP Rocky, Larry June, Shaboozey, Leon Thomas, Rihanna, Brent Faiyaz, Jean Dawson, and Miguel, and has covered major music tentpole events including the Grammys and Coachella. The intersection of fashion and music guides her coverage as well.

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