Freddie Mercurys legendärste Bühnenkostüme kommen ins Londoner V&A Museum
Zu den Highlights zählen der „Mercury Wing“-Catsuit von der „A Night at the Opera“-Tour 1975 und aus dem Video zu „Bohemian Rhapsody“.
Zusammenfassung
Präsentiert acht ikonische Kostüme und persönliche Accessoires, die die Karriere des legendären Frontmanns von Queens Debüt 1973 bis zu seinen späteren Soloarbeiten nachzeichnen.
Entwickelt in Zusammenarbeit mit Mary Austin, um das zu feiern, was Mercurys 80. Geburtsjahr gewesen wäre.
Beinhaltet eine kostenlose Tour durch sechs Stationen in den South Kensington-Galerien des Museums, mit Bühnenbildern, die von Tom Piper gestaltet wurden.
Das Victoria & Albert Museum würdigt das anhaltende kulturelle Vermächtnis des legendären Queen-Frontmanns mit Freddie Mercury | Splendid Things. Der kostenlose Rundgang, der am 24. Oktober 2026 eröffnet wird, zeichnet anhand seiner ausgesprochen theatralischen Garderobe den kometenhaften Aufstieg des Künstlers zum Weltstar und seine anschließende Solokarriere nach. Mercurys Kleidungsstücke sind dafür in den Dauergalerien des Museums verteilt und beleuchten die sorgfältig ausgearbeitete Bildsprache hinter einer der unverwechselbarsten öffentlichen Figuren der Musikgeschichte.
Die in Zusammenarbeit mit Mary Austin, Mercurys ehemaliger Verlobten und zwei Jahrzehnte lang seiner Vertrauten, entwickelte Schau zeigt sieben Looks aus ihrer Privatsammlung. Schon der Ausstellungstitel zitiert eine Aussage des Sängers aus dem Jahr 1978: „Ich umgebe mich gern mit prachtvollen Dingen. Ich möchte ein viktorianisches Leben führen, umgeben von exquisitem Krimskrams.“ Diese Vorliebe für kuratierte Opulenz prägt auch den Rundgang mit seinen sechs Stationen, der Mercurys Bühnenoutfits mit den Beständen des Museums aus Mode, Kunsthandwerk und darstellender Kunst in Dialog setzt.
Besondere Exponate rücken prägende Phasen der Banddiskografie in den Fokus. Zu sehen ist etwa ein monochromes Ensemble aus den 1970er-Jahren, das Mercury bei einem frühen Auftritt am Imperial College trug und das später das Cover von Queens Debütalbum aus dem Jahr 1973 zierte. Die Retrospektive präsentiert zudem den „Mercury Wing“-Catsuit, den Wendy de Smet für die A-Night-at-the-Opera-Tour 1975/76 und das wegweisende Video zu „Bohemian Rhapsody“ entwarf. Aus seiner Stadionära zeigt die Schau die markante Krone und den königlichen Umhang, die Diana Moseley für seinen letzten Auftritt der Magic Tour 1986 in Knebworth anfertigte, neben persönlicheren, zurückhaltenden Kleidungsstücken und seinem Anzug aus dem Musikvideo zu „Made in Heaven“.
Der preisgekrönte Theater- und Ausstellungsdesigner Tom Piper gestaltete die Museumsräume um, um die magnetische Energie des Frontmanns einzufangen. Piper, bekannt für seine Arbeit mit der Royal Shakespeare Company, verbindet Bühnenausstattung, Sound und Licht, um jede Ära in Szene zu setzen. Speziell angefertigte Mannequins nehmen dynamische Posen ein, die Mercurys unvergleichliche Bühnenpräsenz nachempfinden. So wird deutlich, wie entscheidend seine Kleidung dafür war, riesige Arenen zu beherrschen und seinen Status als feste Größe der Popkultur zu festigen. Die Installation ist bis zum 17. Januar 2027 zu sehen.



















