Zusammenfassung
Denis Villeneuves Dune: Part Three sorgte für Online-Warteschlangen und ausverkaufte Vorstellungen an den Kinokassen, sobald der Vorverkauf startete.
Gedreht mit IMAX-Kameras, liefert das Sci-Fi-Epos 71 Minuten exklusives Filmmaterial im erweiterten Bildformat.
Frühe Dezember-Vorführungen liefen in 25 spezialisierten US-70mm-IMAX-Kinos – noch Tage vor der offiziellen Premiere am 18. Dezember.
Denis Villeneuves heiß erwartetes Dune: Part Three hat diese Woche einen regelrechten Ansturm auf Tickets ausgelöst: Endlich wurden die Plätze für den Abschluss der Trilogie auf den Buchungsplattformen für Premiumformate freigeschaltet. Nachdem die ersten Vorverkaufskontingente bereits im April rasend schnell ausverkauft waren, gab Warner Bros. registrierten „Dune Insiders“ die Möglichkeit, sich frühzeitigen Zugang zu Vorstellungen zu sichern. Der plötzliche Nachfrageanstieg brachte die digitalen Systeme großer Kinoketten umgehend an ihre Grenzen – mit endlosen Online-Warteschlangen, zahlreichen Fehlermeldungen und sofort ausverkauften Vorstellungen im ganzen Land.
Um den Ärger über das Buchungschaos etwas zu mildern, erschien zeitgleich mit dem Ticketstart ein neuer TV-Spot. Er verrät zwar weniger über die Handlung als ein vollständiger Kinotrailer, liefert aber kurze, düstere und rätselhafte Bilder, die Vorfreude auf das Finale auf Arrakis wecken sollen. Eingefleischte Fans, die den digitalen Ansturm überstanden, sicherten sich Tickets für gestaffelte Vorabvorführungen: Den Auftakt machen am 14. Dezember Vorstellungen in IMAX 70mm, gefolgt von regulären IMAX-Vorführungen am 15. Dezember und weiteren Premiumformaten am 17. Dezember.
Villeneuve konzipiert seine Sci-Fi-Welten bekanntermaßen für die größtmögliche Leinwand – und auch der letzte Teil bildet da keine Ausnahme. Der Blockbuster wurde mit einer Kombination aus IMAX-Filmkameras und IMAX-zertifizierten digitalen Objektiven gedreht und bietet 71 Minuten exklusives Material im erweiterten Bildformat. Auf regulären IMAX-Leinwänden werden diese imposanten Sequenzen im Seitenverhältnis 1,90:1 gezeigt; an ausgewählten Standorten mit IMAX with Laser sowie in 70-mm-Filmkinos öffnet sich das Bild auf das eindrucksvolle Format 1,43:1. Die großen Filmkader mit 15 Perforationen bieten nahezu die zehnfache Auflösung einer herkömmlichen 35-mm-Kopie und verstärken so die immersive Dimension des Wüstenplaneten.
Das Sci-Fi-Epos in seinem hochwertigsten analogen Format zu erleben, erfordert allerdings etwas Glück: Nur 25 Kinos in den Vereinigten Staaten verfügen derzeit über die spezielle Projektionstechnik für 70-mm-IMAX-Film. Die daraus resultierende Knappheit hat diese Tickets im Vorfeld der Feiertage zu einem begehrten Kulturgut gemacht. Da die Vorabvorführungen bereits einige Tage vor der offiziellen Premiere am 18. Dezember starten, verschafft dieses strategische Zeitfenster dem Franchise einen wichtigen Vorsprung an den Kinokassen – bevor im Winter das große Duell mit Marvels Schwergewichtsrelease Avengers: Doomsday ansteht.