Bugattis neuer Einzelstück-Destrier verwandelt den Bolide in ein maßgeschneidertes Meisterwerk
Die Lackierung in Sapphire Celeste würdigt die Originalfarbe von Ralph Laurens ikonischem Type 57SC Atlantic.
Zusammenfassung
Bugattis maßgeschneiderte Solitaire-Division hat den Destrier enthüllt – einen einzigartigen Hypercar, der den rennstreckenorientierten Bolide in eine elegante, straßenfokussierte Erscheinung verwandelt.
Der Wagen behält den 1.578 PS starken W16-Quad-Turbo-Motor und eine Karbonwanne bei, verzichtet jedoch auf aggressive Abtriebselemente zugunsten eines geschmeidigen Profils, das nur einen Meter hoch baut.
Lackiert in Sapphire Celeste Blau zollt das Modell Ralph Laurens Type 57SC Tribut und bietet ein luxuriöses Interieur mit Leder, Nubuk und 3D-gestrickten Textilien.
Bugatti erweitert sein exklusives Solitaire-Programm um den Destrier. Auf der kompromisslosen Basis des Bolide-Rennstreckenwagens entstanden, überführt dieses einzigartige Einzelstück die unbändige Performance auf dem Rundkurs in ein Meisterwerk maßgeschneiderter Karosseriebaukunst. Indem die französische Marke auf die Prototypen-Aerodynamik mit extremem Abtrieb seines Vorgängers verzichtet, rückt sie die extrem flache Carbon-Fahrgastzelle in den Fokus. Sie sitzt weiter vorn und betont so die markentypische metallische C-Linie.
Der Hypersportwagen tauscht aggressive Winglets und die massive Heck-Aerodynamik gegen einen dezenten flachen Spoiler und eine elegante Silhouette, die gerade einmal einen Meter hoch ist. Ausgestellte vordere Kotflügel steigen steil von der Gürtellinie auf und ergänzen die 20-Zoll-Räder vorn sowie die 21-Zoll-Räder hinten. Am Heck bleiben die vier Endrohre des Bolide erhalten, doch seine X-förmigen Streckenleuchten weichen einer maßgefertigten, kreuzförmigen LED-Lichtsignatur. Bugattis Designchef Frank Heyl erklärte, der Wegfall der aerodynamischen Vorgaben habe dem Team ermöglicht, die zugrunde liegende Architektur als reine Skulptur zu behandeln. Seine Weltpremiere soll der Destrier beim Pebble Beach Concours d’Elegance feiern.
Der Lack ist eine tief in der Markengeschichte verwurzelte Hommage. Der einzigartige Blauton namens Sapphire Celeste erinnert an die Originalfarbe des Type 57SC Atlantic, der einst Ralph Lauren gehörte. Die ästhetische Verbindung schlägt eine Brücke zwischen Straße und Rennstrecke und spiegelt die historische Beziehung zwischen dem straßentauglichen 57SC und dem Type-57G-Rennwagen wider, der 1937 die 24 Stunden von Le Mans gewann. Sie unterstreicht, wie das neue Modell unverfälschtes Motorsport-Erbe mit kultiviertem Grand-Touring-Luxus verbindet.
Im Innenraum weicht der extreme Minimalismus eines Rennwagens opulenten Materialien und exquisiten Details. Das Interieur ist in warmem braunem Leder und Nubuk gehalten, akzentuiert von einem markanten 3D-Stricktextil, das an Schlangenhaut erinnern soll. Selbst die Anordnung der Bedienelemente spiegelt den veränderten Fokus wider: Streckenspezifische Notfallschalter wurden durch elegante Zündungsbedienelemente ersetzt. Zwar schöpft der Destrier mit seinem quad-turboaufgeladenen 8,0-Liter-W16 weiterhin die vollen 1.578 PS aus, doch Bugatti betont, dass es hier vor allem um vollendete Handwerkskunst geht – nicht um Rundenzeiten. Der Preis für dieses exklusive Einzelstück bleibt unter Verschluss, dürfte den mehrmillionenschweren Einstiegspreis des Bolide jedoch deutlich übertreffen.





















