Apple nennt iPhones, Macs und iPads mit Siri-AI-Support
Der öffentliche Start von Siri AI ist für Herbst 2026 geplant – zeitgleich mit Apples nächster großer Hardware-Ankündigung.
Zusammenfassung
Das zentrale Upgrade für den virtuellen Assistenten unterstützt eine große Bandbreite aktueller Geräte, darunter alle Apple Silicon Macs und M1-basierte iPads.
Zu den unterstützten Wearables und Spatial-Geräten zählen Apple Watch Series 9 und neuer, Ultra 2 und neuer sowie alle Modelle von Apple Vision Pro.
High-End-Features wie individuell anpassbare Stimmexpressivität setzen neuere Hardware voraus, etwa das iPhone 17 Pro oder iPads und Macs mit mindestens 12 GB gemeinsam genutztem Arbeitsspeicher.
Apple hat die Hardware-Voraussetzungen für Siri AI offiziell festgelegt – noch vor dem öffentlichen Start im Herbst. Das umfassende Upgrade des digitalen Assistenten erscheint zusammen mit macOS Golden Gate und iOS 27 und soll die Nutzung deutlich dialogorientierter gestalten. Während die Grundfunktionen auf einer Vielzahl bestehender Geräte mit Apple Silicon laufen, bleiben ausgewählte fortschrittliche Funktionen den neuesten Flaggschiff-Modellen vorbehalten.
Die grundlegende Kompatibilität beginnt bei Smartphones ab dem iPhone 15 Pro. Auch die kommenden iPhone-16- und iPhone-17-Modelle werden das Siri-AI-Upgrade nativ unterstützen. Wer ein Tablet oder einen Computer nutzt, benötigt dafür mindestens einen M1-Chip. Bei Wearables sind eine Apple Watch Series 9, eine Apple Watch Ultra 2 oder die Apple Watch SE 3 erforderlich – jeweils gekoppelt mit einem kompatiblen iPhone. Auch die gesamte Apple-Vision-Pro-Reihe ist mit dabei.
Für die anspruchsvollsten Funktionen des Upgrades braucht es ordentlich Rechenleistung. Wer die Ausdrucksweise der Stimme vollständig anpassen und die besonders präzise, systemweite Diktierfunktion nutzen möchte, benötigt High-End-Hardware mit der Architektur des advanced on-device model. Diese exklusiven Funktionen sind derzeit auf das mutmaßliche iPhone Air und die iPhone-17-Pro-Modelle beschränkt. Mac- und iPad-Nutzer:innen benötigen einen M3- oder M4-Prozessor mit mindestens 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher, um die Funktionen zur Stimmmanipulation freizuschalten.
Diese strategische Hardware-Staffelung zeigt, wie stark der Tech-Konzern auf lokale Verarbeitung setzt, um komplexe Rechenaufgaben zu bewältigen und zugleich strenge Datenschutzstandards einzuhalten. Leistungsfähige Sprachmodelle direkt auf dem Gerät auszuführen, vermeidet die bei der Cloud-Verarbeitung entstehenden Verzögerungen und hält Anfragen mit persönlichen Kontextinformationen sicher innerhalb des Nutzerökosystems. Die Basisversion von Siri AI kann weiterhin lokale Dateien durchsuchen und nahtlos auf das umfassende Wissen des Internets zugreifen.
Entwickler:innen können das grundlegende KI-Toolkit derzeit über die neuesten Beta-Softwarekanäle testen. Die öffentliche Veröffentlichung ist für den Update-Zyklus im Herbst vorgesehen und soll zeitgleich mit der nächsten großen Hardware-Präsentation erfolgen.




















