Apple präsentiert den neuen Mac mini mit M6- und M5-Pro-Chips
40 % mehr Leistung als die vorherige Generation – ab 899 US-Dollar.
Zusammenfassung
Apple hat einen überarbeiteten Mac mini vorgestellt, der mit den brandneuen M6- und M5 Pro-Chips ausgestattet ist und damit das Debüt des ersten 2-nm-Siliziums des Unternehmens im Desktop-Formfaktor markiert.
Die M6-Konfiguration bietet eine 12‑Core‑CPU mit neuer Supercore-Architektur und eine 12‑Core‑GPU mit integrierten Neural Accelerators und ermöglicht damit eine bis zu viermal schnellere KI‑Performance als beim M4.
Ab sofort ab 899 US‑Dollar vorbestellbar, umfasst die Produktreihe Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 und Genlock‑Support; das M5 Pro‑Modell bietet zudem Thunderbolt 5‑Konnektivität und bis zu 64 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher.
Apple hat den neuesten Mac mini offiziell vorgestellt und seinem charakteristischen kompakten Gehäuse ein deutliches Silizium-Upgrade verpasst. Statt auf kleine Zwischenschritte zu setzen, stattet der Tech-Konzern das Basismodell direkt mit dem völlig neuen M6-Chip aus – für Apple der erste Vorstoß in die 2-nm-Fertigung. Dieser technische Sprung basiert auf einer 12-Kern-CPU mit zwei Superkernen, vier Leistungskernen und sechs Effizienzkernen. Die neue Architektur ist auf maximale Single-Thread-Performance und anspruchsvolle Multithread-Workflows ausgelegt und liefert 40 % mehr Leistung als die vorherige Generation. Apple richtet sich damit gezielt an Kreative und Entwickler:innen und positioniert den kompakten Desktop als leistungsstarkes KI-System für die Anforderungen moderner Computerarbeit.
Die Hardware-Verbesserungen der Einstiegskonfiguration gehen über reine Rechenleistung hinaus. Das M6-Modell verfügt über eine 12-Kern-GPU und eine doppelte 16-Kern-Neural-Engine und bringt damit erstmals hardwareseitige Neural Accelerators ins Basismodell. Wer KI direkt auf dem Gerät nutzt, profitiert von einer blitzschnellen Verarbeitung großer Sprachmodelle: In Anwendungen wie LM Studio arbeitet der Rechner etwa 4,8-mal schneller als sein Vorgänger. Auch Gamer:innen und Visual Artists erhalten ein spürbares Upgrade: Bei Raytracing-Titeln wie Cyberpunk 2077: Ultimate Edition erreicht der Rechner doppelt so hohe Bildraten. Für flüssigeres Multitasking sorgen zudem serienmäßig 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von bis zu 170 GB/s.
Für Branchenprofis mit anspruchsvollen Studio-Set-ups bietet die M5-Pro-Variante im Segment kompakter Rechner bisher unerreichte Spezifikationen. Das höherwertige Modell kombiniert eine CPU mit bis zu 18 Kernen mit einer 20-Kern-GPU und bewältigt damit 3D-Modellierung, komplexes VFX-Rendering und Audioproduktion mühelos. Kreativprofis können das aufgewertete Modell mit bis zu 64 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher konfigurieren, der eine enorme Bandbreite von 307 GB/s bietet. Ob Videos per KI hochskaliert oder riesige lokale Datensätze geladen werden: Der Desktop der Pro-Klasse verarbeitet diese Aufgaben leise und effizient.
Beide Modelle erhalten umfassende Updates bei der Konnektivität: Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 und 2,5-Gb-Ethernet gehören bei der gesamten Produktreihe zur Standardausstattung. Auf der Vorderseite stehen zwei USB-C-Anschlüsse und ein Kopfhöreranschluss mit hoher Impedanz bereit, auf der Rückseite befinden sich HDMI und Ethernet. Die Basiskonfiguration verfügt über drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, während der M5 Pro für ultraschnelle Datenübertragungen auf Thunderbolt 5 setzt. Eine neue Genlock-Funktion über USB-C ermöglicht die präzise Synchronisation von Displays und professionellen Kameras wie dem iPhone 17 Pro. Das Gehäuse aus 100 % recyceltem Aluminium bewahrt die minimalistische Ästhetik und verringert zugleich die Umweltbelastung. Vorbestellungen sind ab sofort möglich; das M6-Basismodell startet bei 899 US-Dollar – 100 US-Dollar mehr als das M4 bei seiner Markteinführung kostete. Der M5 Pro beginnt bei 1.699 US-Dollar, die Auslieferung an Kund:innen startet am 22. September.



















