McLaren entwickelt Berichten zufolge manuellen Supersportwagen namens P50
Das gerüchteweise gehandelte Flaggschiff soll im August bei The Quail in Monterey enthüllt werden.
Zusammenfassung
Berichten zufolge unter dem Codenamen „P50“ entwickelt, wäre der ultra-exklusive Hypercar das erste seriengebaute Schaltgetriebe-Modell der Marke seit dem legendären F1.
Die Produktion soll auf weniger als 100 Exemplare begrenzt sein, mit einem Preis jenseits der 2,1 Millionen US-Dollar für den McLaren W1.
Das Fahrzeug soll angeblich am 14. August bei The Quail während der Monterey Car Week seine Premiere feiern.
Unbestätigten Berichten zufolge entwickelt McLaren einen neuen Supersportwagen als Flaggschiffmodell mit Handschaltung – für Puristen, die ein analoges Fahrerlebnis suchen. Intern soll das Projekt P50 heißen und Gerüchten zufolge nächsten Monat bei The Quail während der Monterey Car Week enthüllt werden. Sollten sich die Spekulationen bestätigen, wäre dies ein bedeutender Meilenstein für den britischen Hersteller. Der kommende Wagen wäre das erste Serienmodell der Marke mit drei Pedalen, seit die Produktion des F1 1998 endete. Damit würde McLaren deutlich von seinem jüngsten Fokus auf Doppelkupplungsgetriebe und eine umfassende Hybridisierung abrücken.
Spekulationen über den Antrieb deuten entweder auf einen Biturbo-Motor hin, der weltweite Abgasnormen erfüllt, oder auf einen Saugmotor. Sollte das Fahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden müssen, wäre eine Aufladung vermutlich unerlässlich. Enthusiasten im German Car Forum und bei McLaren Life diskutieren darüber, ob der Hersteller den von Judd gelieferten 5,2-Liter-V10 aus dem ausschließlich für die Rennstrecke bestimmten Solus GT für eine nicht straßenzugelassene Variante nutzen könnte. Online-Diskussionen, die bis in den Februar zurückreichen, lassen auf ein Spezialprojekt in extrem kleiner Stückzahl schließen. Einige Forenmitglieder verglichen die kommende Neuheit kryptisch mit Ferraris Icona-Serie und verwiesen zugleich auf die Filmfigur Pete Mitchell. Diese filmischen Hinweise befeuerten Spekulationen, wonach das neue Fahrzeug mit der bereits angekündigten Zusammenarbeit des Autobauers mit Lockheed Martins Skunk-Works-Abteilung zusammenhängen könnte.
Die Gerüchte stammen von The Supercar Blog und verweisen auf einen umfassenderen Wandel im Luxussegment der Automobilbranche. Käufer von Hypercars wünschen sich zunehmend das unmittelbare, haptische Erlebnis physischer Bedienelemente statt rein digitaler Geschwindigkeit. Hersteller im Spitzenbereich reagieren darauf und bringen traditionelle Schaltmechanismen in ihren exklusivsten Modellen zurück. Jüngste Beispiele sind die offene Schaltkulisse im Ferrari 12Cilindri Manuale und der komplexe Gangwahlschalter im Koenigsegg CC850. McLaren hat weder die Existenz des P50 noch Pläne für eine Enthüllung in Monterey offiziell bestätigt. Ein offizielles Debüt am 14. August würde eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse der Branche bestätigen – und zeigen, ob sich für ein Handschaltgetriebe ein Preis von deutlich mehr als 2,1 Millionen US-Dollar erzielen lässt.





















