Lukita Maxwell und Nico Hiraga verkörpern die verspielte Urban-Coolness der KENZO FW26-Kampagne
Das Schauspielduo strahlt eine entspannte, gelebte Leichtigkeit aus, während es die stillen, verborgenen Winkel von Kenzo Takadas historischem Zuhause erkundet.
Zusammenfassung
KENZOs Herbst/Winter 2026 Kampagne wurde im historischen Pariser Zuhause des Gründers Kenzo Takada aus den 1980er-Jahren gedreht.
Fotografiert von Laura Jane Coulson zeigen die Aufnahmen die Schauspieler Nico Hiraga und Lukita Maxwell in ruhigen Alltagsmomenten.
Die Kollektion vereint Neo-Tailoring, Kimonosilhouetten, Varsity-Jacken und florale Archivprints aus dem Jahr 1994.
Für KENZOs Herbst/Winter-Kollektion 2026 betrachtet NIGO das Erbe des Hauses durch eine moderne Americana-Perspektive. Die von der britischen Fotografin Laura Jane Coulson fotografierte und inszenierte Kampagne entstand vollständig in La Maison de Kenzo – der legendären, verborgenen Residenz des Gründers Kenzo Takada aus den 1980er-Jahren, die sich im Pariser Viertel Bastille versteckt. Takada hatte das Anwesen ursprünglich als ruhige urbane Oase mit Bambushainen, Kirschblütenbäumen und einem üppig bepflanzten Koi-Teich konzipiert. Hier wird es selbst zum aktiven Akteur und dient nicht bloß als Kulisse. Im Kontrast zur hyperdigitalen Modewelt von heute schlägt die Kampagne leisere Töne an und zelebriert einen entspannten Lebensstil, in dem Zuhause nicht bloß als physische Adresse, sondern als inneres Gefühl authentischer Geborgenheit verstanden wird.
In eine stille, nostalgische Stimmung getaucht, rückt die Kampagne die US-amerikanische Schauspielerin Lukita Maxwell (Backrooms) an der Seite des US-amerikanischen Schauspielers und Skateboarders Nico Hiraga ins Zentrum. Mit ungezwungener, gelebter Vertrautheit bewegen sich die beiden mühelos durch die luftigen Räume und sonnenverwöhnten Gärten des Hauses. Statt übertrieben dramatische Posen aus Modeeditorials einzunehmen, werden sie in spontanen Alltagsszenen eingefangen – beim Lesen, Umherstreifen und gemeinsamen Verweilen. So verleihen sie der saisonalen Präsentation eine sanfte Leichtigkeit und einen subtilen Sinn für Humor.
Die Saisonkollektion spiegelt diese emotionale Verankerung wider, indem sie Archivmotive mithilfe von Nigos charakteristischer Methode des subkulturellen Samplings neu aufgreift. Jenseits starrer Stilgrenzen verbindet sie mühelos Americana-Karos, Ivy-League-Codes, japanische Workwear und präzise europäische Schneiderkunst. Die entspannt geschnittenen Kleidungsstücke setzen auf lange Linien, überschnittene Schultern und weite, komfortable Passformen, die fließende Bewegungen ermöglichen. Die gezielt zusammengestellte Farbpalette wird von behaglichen, natürlichen Erdtönen dominiert – darunter Camel, Creme, Schokoladenbraun und Anthrazit –, akzentuiert durch bewusst gesetzte warme Farbtupfer in Senfgelb, Waldgrün und Zartgelb.



















