Karl Lagerfelds letzte Nachlass-Auktion bei Sotheby’s Paris erzielt über 836.000 US-Dollar
Eine Karikatur von Angela Merkel wurde zum Top-Los der Auktion und brachte fast das 60‑Fache der ursprünglichen Schätzung ein.
Karl Lagerfelds letzte Nachlass-Auktion bei Sotheby’s Paris erzielt über 836.000 US-Dollar
Eine Karikatur von Angela Merkel wurde zum Top-Los der Auktion und brachte fast das 60‑Fache der ursprünglichen Schätzung ein.
Zusammenfassung
Sotheby’s Paris hat die letzte Auktion aus dem Nachlass von Karl Lagerfeld mit einem Ergebnis von 731.008 € (ca. 836.000 US-Dollar) und einer Verkaufsquote von 100 Prozent abgeschlossen.
Eine Karikatur von Angela Merkel erzielte 23.040 € (ca. 16.000 US-Dollar). Weitere Highlights waren schwedische gusseiserne Bänke und eine außergewöhnliche Sammlung von 200 iPods.
Sotheby’s Paris hat kürzlich seine sechste und letzte Auktion aus dem persönlichen Nachlass von Karl Lagerfeld abgeschlossen. Die mit Spannung erwartete Auktion erbrachte beeindruckende 731.008 € (ca. 836.000 $) und erzielte eine Verkaufsquote von 100 Prozent. Unter dem Titel „KARL, Karl Lagerfeld’s Estate VI, Inspirations“ präsentierte die Versteigerung mehr als 1.000 bislang unveröffentlichte Skizzen, außergewöhnliche persönliche Gadgets und ikonische Erinnerungsstücke. Diese historischen Objekte erreichten in der Summe das Dreifache der ohnehin hohen Gesamtschätzung, die das Auktionshaus ursprünglich angesetzt hatte.
Eine Karikatur der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel avancierte zum Spitzenlos des Abends. Das Werk erzielte 23.040 € (ca. 26.000 $) und damit das fast 60‑Fache seiner ursprünglichen Schätzung. Zu den weiteren Highlights gehörte ein Set aus sechs schwedischen gusseisernen Bänken, das 19.200 € einbrachte, sowie ein umfangreiches Konvolut von nahezu 100 Arbeitsdokumenten, das für über 14.000 € (ca. 16.000 $) zugeschlagen wurde. Zudem lieferten sich Bieter ein Rennen um die umfangreiche Sammlung von 200 iPods des Stardesigners – neben seinen ikonischen fingerlosen Handschuhen aus metallisch schimmerndem Leder.
Lagerfelds gewaltiger kultureller Einfluss und seine beinahe manische Sammelleidenschaft waren während des gesamten Bietprozesses unübersehbar. Die Erlöse dieser Auktionsreihe kommen direkt dem Nachlass der verstorbenen Ikone zugute und knüpfen an die vorangegangenen Etappen in Monaco und Köln an. Dieses letzte Kapitel gewährte einen nie dagewesenen Einblick in die kreative Innenwelt des Mannes, der liebevoll als „Kaiser“ der Mode bezeichnet wurde. Während Paris eine legendäre Figur der Vergangenheit ehrte, trieb die Branche zeitgleich ihre globale Expansion mit großen zeitgenössischen Schauen in Asien weiter voran.



















