A24 und Joya fangen den unheimlichen Backrooms-Vibe in einer handgefertigten Kerze ein
Das verstörendste Horrorphänomen des Internets wird zum Duft aus sechs Noten – in einem Gefäß mit Tapetenprint.
Zusammenfassung
A24 hat sich mit dem New Yorker Kerzenstudio Joya zusammengetan, um die Backrooms in ein begehrtes Interior-Objekt zu verwandeln, das ganz um ihre unheimliche visuelle Identität kreist.
Die gelbe Sojawachskerze steht in einem Glasgefäß, das mit dem charakteristischen feuchten Tapetenmuster der Welt der Backrooms bedruckt ist.
Ein konzeptioneller Duft übersetzt die Atmosphäre der Backrooms in Noten wie metallisches Zischen, Asche, Feuchtigkeit und gestörte Signale.
A24 holt die Backrooms mit der handgefertigten Joya x Backrooms Candle ins Wohnzimmer: Die Kollaboration verwandelt den klammen Schrecken fluoreszierend beleuchteter Räume in ein Duftobjekt. Statt auf eine klassische Markenkerze setzt der Release auf das unverwechselbarste Merkmal der Vorlage – ihre Atmosphäre – und bannt das Unbehagen in Wachs und bedrucktes Glas.
Warum eine Kerze hier Sinn ergibt, versteht man erst, wenn man weiß, was die Backrooms eigentlich sind. Das Konzept begann als Internetphänomen rund um liminale Räume: leere, unheimliche Umgebungen – endlose Büroteppiche, summende Neonröhren und feuchte gelbe Tapeten –, die zugleich verstörend vertraut und falsch wirken. Über Imageboards und Kurzfilme verbreitete es sich, bevor daraus ein ausgewachsenes Horror-Franchise wurde. Mit einer von A24 entwickelten Spielfilmadaption fand die einstige Nischenidee schließlich ihren Weg in den Mainstream. Genau diese Vorgeschichte sorgt dafür, dass ein stimmungsgetriebenes Produkt wie dieses funktioniert.
Das Design greift diese etablierte Bildsprache konsequent auf. Das Glasgefäß der Kerze trägt das charakteristische Tapetenmuster der Backrooms – jene kränklich gelbe Oberfläche, die zum Sinnbild der gesamten Ästhetik geworden ist –, während das gelbe Sojawachs im Inneren die Farbpalette aufgreift. Das Ganze wirkt weniger wie Merchandise als wie ein Artefakt, das einem dieser endlosen Räume entnommen wurde – und genau diesen Effekt verfolgt die Kollaboration.
Wirklich einfallsreich wird es beim Duft, der eher als konzeptionelles Porträt denn als klassische Duftkomposition angelegt ist. Als Noten werden metallisches Zischen, Asche, Feuchtigkeit, Süße, elektrische Überlastung und Signalverzerrung genannt – eine Abfolge, die mehr an die Beschreibung eines verfluchten Serverraums erinnert als an das, was man von einer Kerze erwarten würde. Joya, ein New Yorker Studio, das Duft als Designmedium begreift, fertigt die Kerze von Hand und macht abstrakte Empfindungen über ihre rund 50-stündige Brenndauer erlebbar. Ein begleitendes Duftset erweitert die Welt für alle, die sich intensiver mit dem Konzept beschäftigen möchten.
Die Joya x Backrooms Candle ist ab sofort über A24 erhältlich.



















