EVANs Neuanfang: Die Geschichte hinter seinem Alternative-Rock-Debüt „RIDE OR DIE“

Der Solo-Artist, früher als Heeseung von ENHYPEN bekannt, spricht über sein Alternative-Rock-Debüt und die emotionale B-Seite „OVERFLOW“.

Musik
0 0 Kommentare

EVAN hat mit der Veröffentlichung seiner digitalen Debütsingle „RIDE OR DIE“ offiziell seine Solo-Ära eingeläutet – inklusive neuer offizieller Social-Media-Kanäle und seiner ersten Profilbilder unter dem neuen Namen. Der zweiteilige Release, ergänzt um die B-Seite „OVERFLOW“, markiert das nächste Kapitel für den Künstler, der bislang als Heeseung von ENHYPEN bekannt war – und der nun fast vollständig zu seinen eigenen kreativen Bedingungen arbeitet.

Der Rollout begann mit einem leisen, aber gezielten Neustart. EVANs erste Profilbilder verzichten auf Make-up und Styling im Minimal-Look zugunsten einer zurückgenommenen, puren Inszenierung; das Label BELIFT LAB rahmt die Visuals als einen frühen, noch ungeschliffenen Blick auf den Künstler, bevor ein äußeres Image um ihn herum aufgebaut wird. Der Name EVAN selbst trägt persönliche Bedeutung, abgeleitet von einem Namen, den er seit seiner Kindheit mit sich trägt, und soll für Musik stehen, die künftig sein ehrlichstes, natürlichstes Ich widerspiegelt.

„Ich habe gemerkt, dass ich mich immer stärker zu einer roheren, instinktiveren Form des Ausdrucks hingezogen fühle.“

Am deutlichsten spiegelt sich der neue Name in „RIDE OR DIE“ wider – einem Titel, der von der Redewendung stammt, mit der man bedingungsloses Füreinanderdasein beschreibt. EVAN übernahm eine führende Rolle beim Songwriting, in der Komposition, Produktion und der gesamten visuellen Ausrichtung des Projekts und beschreibt den Prozess als Chance, zwei klar voneinander abgegrenzte Facetten seiner Kunst zu zeigen. „Ich wollte zwei Songs vorstellen, die jeweils ihren eigenen Reiz haben“, sagt er Hypebeast. „Mit dem Titeltrack wollte ich die neue musikalische Richtung zeigen, die ich einschlage, während ich mit der B-Seite eine emotionalere Seite von mir ausdrücken wollte.“ Der Titeltrack kommt als Alternative-Rock-Song daher, getragen von Sehnsucht und überwältigenden Gefühlen, während „OVERFLOW“ in einen sanfteren Indie-Pop-Modus wechselt. Trotz ihrer unterschiedlichen Klangwelten sind beide Stücke in introspektivem, verletzlichem Songwriting verwurzelt.

Der erste Sprung in den Rock formte weit mehr als nur die Songs selbst. EVAN erklärt, dass das Genre ihn dazu gebracht hat, genauso intensiv über die visuellen und performativen Elemente des Projekts nachzudenken wie über die Musik. „Als ich mich zum ersten Mal wirklich stark zur Rockmusik hingezogen fühlte, wollte ich ihre einzigartige Energie und Emotionalität auf unterschiedliche Weise ausdrücken“, sagt er und ergänzt, dass ihn dieser Prozess zu einer roheren, instinktiveren Ausdrucksform geführt habe, die sich durch das gesamte Album zieht. Ein ähnliches Gespür prägt das Musikvideo zu „RIDE OR DIE“, das die Idee unerschütterlichen Vertrauens über EVANs symbolische Beziehung zu einem ramponierten Auto erzählt, das nie von seiner Seite weicht – und so die explosive Energie des Songs mit einem Gefühl der Katharsis verbindet.

Für EVAN kommt diese Unmittelbarkeit einem künstlerischen Manifest gleich. „Für mich ist Alternative-Musik mehr als nur ein Genre. Es ist die Art von Musik, die mich am besten ausdrückt“, sagt er und beschreibt den Genrewechsel als Chance, seine eigene musikalische Farbe und eine ehrlichere Version seiner Gefühle zu zeigen, als er es bisher getan hat. Das Album versteht er als Auftakt zu einem fortlaufenden Prozess, sich künftig über neue, andere Klangwelten mit seinem Publikum zu verbinden.

Mit „RIDE OR DIE“ und „OVERFLOW“ schlägt EVAN sein erstes Kapitel als Solokünstler zu seinen eigenen Bedingungen auf – und tauscht den glatt polierten Idol-Glanz gegen die rohe Intuition ein, von der er sagt, sie bestimme nun seinen Sound. Beide Tracks sind auf Spotify und Apple Music verfügbar.


Gesamten Artikel lesen
Dieser Artikel wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt.
Text von
Diesen Artikel teilen
Sophie Caraan Managing Editor

Sophie Caraan is the Managing Editor at Hypebeast, where she sets the editorial direction, standards, and output strategy for the HQ team. With a decade of editorial experience, she brings both a storyteller's instinct and a strategist's eye — spotlighting the figures and movements that shape the culture across a multitude of lanes. Her tenure is marked by high-impact conversations with the likes of RZA, Mads Mikkelsen, CORTIS, Erling Haaland, Kasing Lung, NIGO, and more.

Was Sie als Nächstes lesen sollten

Studio Ghibli, „Godzilla“ und Katsushika Hokusai vereint bei Christie's „Anime Starts Here“-Auktion
Kunst

Studio Ghibli, „Godzilla“ und Katsushika Hokusai vereint bei Christie's „Anime Starts Here“-Auktion

Die neue kuratierte Auktion zeigt, wie sich Japans Subkultur dynamisch entwickelt – im Dialog mit dem klassischen Kunst­erbe – im Rahmen der Asian Art Week in New York.

Große PlayStation‑Exclusives könnten bald nicht mehr auf dem PC erscheinen
Gaming

Große PlayStation‑Exclusives könnten bald nicht mehr auf dem PC erscheinen

Gerüchte deuten darauf hin, dass der Gaming-Riese seine Singleplayer-Titel wieder stärker auf die eigene Konsole konzentriert.

The Pokémon Company bringt den „Fat Pikachu“ als Plüschfigur zurück
Uncategorized

The Pokémon Company bringt den „Fat Pikachu“ als Plüschfigur zurück

Eine nostalgische, stylishe Hommage an die originalen „Pokémon Red“ und „Green“.


Still Screaming: 35 Jahre The Silence of the Lambs – warum der Kultthriller heute noch schockt
Filme & TV

Still Screaming: 35 Jahre The Silence of the Lambs – warum der Kultthriller heute noch schockt

Über drei Jahrzehnte später bleibt Jonathan Demmes Thriller ein filmisches Meisterwerk – geprägt von verstörend starken Performances, psychologischer Tiefe und zeitloser Spannung.

Erster Blick: Nike SB Air Force 1 Low „Flax“
Schuhe

Erster Blick: Nike SB Air Force 1 Low „Flax“

Das Nike SB-Team bringt nächstes Jahr eine eigene Skate-Version des AF1 heraus.

Louis Vuitton und Takashi Murakami präsentieren auf der Art Basel Paris die neue Artycapucines-Kollektion
Kunst

Louis Vuitton und Takashi Murakami präsentieren auf der Art Basel Paris die neue Artycapucines-Kollektion

11 verspielte Neuinterpretationen – plus eine immersive Installation.

Künstlerin Erika Rivera verwandelt Erinnerungen mit Clase Azuls „Recuerdos“ in Kunst
Kunst

Künstlerin Erika Rivera verwandelt Erinnerungen mit Clase Azuls „Recuerdos“ in Kunst

Riveras elfenbeinfarbene Karaffe zeigt eine stille Ofrenda, umgeben von Geistern in sanften Tönen.

Nike GT Future bringt „Fire“ auf die Basketball-Courts: Die besten Sneaker-Drops dieser Woche
Schuhe

Nike GT Future bringt „Fire“ auf die Basketball-Courts: Die besten Sneaker-Drops dieser Woche

Der lang erwartete Performance-Sneaker ist diese Woche am Start – zusammen mit neuen Paaren von AURALEE x New Balance, NEIGHBORHOOD x Y-3, Feid x Salomon und mehr.

Palace x Barbour sind zurück: Capsule für Winter 2025
Mode

Palace x Barbour sind zurück: Capsule für Winter 2025

Mit dabei: ein Hundemantel im Camo-Print für deinen Vierbeiner.

Apple und Design Miami starten neue Initiative für aufstrebende Designer:innen
Design

Apple und Design Miami starten neue Initiative für aufstrebende Designer:innen

Die ersten Gewinner:innen wurden soeben in Paris vorgestellt.


ERL Vamp Boots: Skulpturale Formen neu gedacht
Schuhe

ERL Vamp Boots: Skulpturale Formen neu gedacht

Kommen diese Woche.

Berry Bros. & Rudd bringt japanischen Single-Malt-Whisky heraus – nur 300 Flaschen in Großbritannien
Uncategorized

Berry Bros. & Rudd bringt japanischen Single-Malt-Whisky heraus – nur 300 Flaschen in Großbritannien

Ein mutiger Schritt für japanischen Whisky – Shindo Experimental 01 markiert die erste Abfüllung der Shindo Distillery.

Girard-Perregaux Laureato FIFTY feiert 50 Jahre integrierter Eleganz
Uhren

Girard-Perregaux Laureato FIFTY feiert 50 Jahre integrierter Eleganz

Die auf 200 Stück limitierte Edition zollt dem Original von 1975 Tribut und trägt das brandneue Kaliber GP4800 der Manufaktur.

Mizuno x nonnative: WAVE MUJIN TL MID GTX „Black“ feiert Comeback
Schuhe

Mizuno x nonnative: WAVE MUJIN TL MID GTX „Black“ feiert Comeback

Ein tonales Wildleder-Upper und das Mid-Cut-Boot-Design vereinen Outdoor-Performance mit urbanem Style.

417 by EDIFICE x nanamica: Special-Release der GORE-TEX Short Down Jacket
Mode

417 by EDIFICE x nanamica: Special-Release der GORE-TEX Short Down Jacket

Maximal vielseitig: perfekt für die City und für Outdoor-Abenteuer.

My Hero Academia: Netflix-Realverfilmung geht voran – Original-Schöpfer Kōhei Horikoshi ist beteiligt
Filme & TV

My Hero Academia: Netflix-Realverfilmung geht voran – Original-Schöpfer Kōhei Horikoshi ist beteiligt

Die enge Zusammenarbeit von Kōhei Horikoshi unterstreicht den Anspruch, den emotionalen und thematischen Kern der Serie zu bewahren.

More ▾