Cristiano Ronaldo bestätigt: WM 2026 wird sein letztes Weltturnier
Vor dem hochbrisanten Achtelfinal‑Kracher gegen Spanien spricht der 41‑jährige portugiesische Superstar über sein einzigartiges Vermächtnis – und darüber, wie sein Leben nach der Karriere aussehen soll.
Zusammenfassung
Cristiano Ronaldo hat offiziell bestätigt, dass die FIFA‑Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika die letzte WM seiner legendären Laufbahn im Portugal‑Trikot sein wird.
Auf einer Pressekonferenz am Sonntag erklärte der 41‑jährige Kapitän, er spiele völlig ohne Druck und betonte, dass ihm „nichts im Leben fehlt“.
Die Ankündigung folgt auf einen emotionalen 2:1‑Sieg im Sechzehntelfinale gegen Kroatien, in dem Ronaldo zum ältesten Torschützen der K.-o.-Phase der WM‑Geschichte wurde.
Mit 41 Jahren und derzeit bei seiner rekordverdächtigen sechsten FIFA‑Weltmeisterschaft am Start, hat Cristiano Ronaldo offiziell bestätigt, dass das Turnier 2026 seinen letzten Auftritt auf der größten Bühne des Fußballs markieren wird. Bei einer Pressekonferenz am Sonntag, im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Achtelfinal‑Krachers Portugals gegen Spanien, sprach der ikonische Angreifer offen über seine mentale Verfassung, sein gefestigtes Vermächtnis und darüber, warum er die Spätphase seiner internationalen Karriere mit tiefer innerer Ruhe statt mit maximalem Druck angeht.
Ronaldos unmissverständliche Bestätigung beendet jahrelange, anhaltende Spekulationen über den Zeitpunkt seines Rücktritts aus der Seleção. Nachdem er bereits die UEFA‑Euro‑2016‑Trophäe und den Titel in der UEFA Nations League 2019 gewonnen hat, bleibt die Weltmeisterschaft die einzige prestigeträchtige Auszeichnung, die in der historischen Trophäensammlung des Routiniers noch fehlt. Doch als Journalist:innen ihn nach der Last fragten, dieser schwer zu fassenden Trophäe hinterherzujagen, um seinen Status neben Zeitgenossen wie Lionel Messi endgültig zu zementieren, wischte Ronaldo diese Erzählung mit seinem typischen Selbstvertrauen beiseite.
„Es wird die letzte Weltmeisterschaft sein, ja. Es geht darum, sie in vollen Zügen zu genießen … Mir fehlt nichts im Leben. Gott war sehr großzügig zu mir und hat mir alles geschenkt, von dem ich nie erwartet hätte, es zu gewinnen. Ich werde nicht mehr Cristiano sein, wenn ich die Weltmeisterschaft gewinne, und nicht weniger, wenn ich sie nicht gewinne.“ Diese endgültige Ansage folgt unmittelbar auf ein hochemotionales, aufgeladenes Sechzehntelfinal‑Duell, in dem Portugal einen dramatischen 2:1‑Comeback‑Sieg gegen ein widerstandsfähiges Kroatien feierte. Das Spiel fiel genau auf den ersten Jahrestag des tragischen Todes des ehemaligen portugiesischen Nationalspielers Diogo Jota, der im Juli 2025 bei einem Autounfall ums Leben kam. Direkt nach dem Schlusspfiff erwies ein sichtlich bewegter Ronaldo seinem verstorbenen Teamkollegen auf dem Rasen die Ehre, hielt Jotas Trikot mit der Nummer 21 in die Höhe und widmete den Triumph explizit seinem Andenken.
Auf dem Rasen bewies die Partie zudem, dass der Stürmer von Al‑Nassr trotz seines Alters nach wie vor eine offensive Bedrohung auf Weltklasse‑Niveau ist. Mit einem souverän verwandelten Elfmeter in der 68. Minute wurde Ronaldo im Alter von 41 Jahren und 147 Tagen zum ältesten Torschützen der K.-o.-Historie der Weltmeisterschaft. Der Treffer markierte außerdem eine bislang unerreichte Bestmarke: Er ist damit der erste männliche Fußballer der Geschichte, der insgesamt 25 Tore über Weltmeisterschaft und Europameisterschaft hinweg erzielt hat. Obwohl Trainer Roberto Martínez ihn in der 81. Minute auswechselte, um seine Kräfte zu schonen, gibt Ronaldos gnadenlose Effizienz weiterhin den Takt für Portugals Kampagne vor – während sich das Team auf einen knallharten, taktisch anspruchsvollen Härtetest gegen ein heiß laufendes Spanien im SoFi Stadium vorbereitet.



















