CORTIS und Juicy J machen aus ihrer Pre-Debüt-Verbindung die neue Single „MOTION“
Die fünfköpfige Gruppe blickt auf ihre jahrelange Verbindung zum Rapper aus Memphis zurück – von dem unveröffentlichten Song „The League“ bis zu den Studio-Sessions, die ihren neuesten Track prägten.
CORTIS und Juicy J machen aus ihrer Pre-Debüt-Verbindung die neue Single „MOTION“
Die fünfköpfige Gruppe blickt auf ihre jahrelange Verbindung zum Rapper aus Memphis zurück – von dem unveröffentlichten Song „The League“ bis zu den Studio-Sessions, die ihren neuesten Track prägten.
Zusammenfassung
CORTIS tun sich für "MOTION" erneut mit Juicy J zusammen, nachdem sie zuerst bei einem bisher unveröffentlichten Pre-Debüt-Track namens "The League" mit ihm gearbeitet hatten.
Die Mitglieder erzählen, wie sie Juicy Js Ideen für Hooks und Melodien mit ihrem eigenen Production-Style verschmolzen haben, um etwas komplett Neues zu schaffen.
Martin und Juhoon wirkten am Schreiben der zweiten Strophe mit und ließen dabei ihre eigenen Erfahrungen in einen Track über Neuanfänge einfließen.
CORTIS haben über „MOTION“, ihre neue Kollaboration mit Juicy J, gesprochen und verraten, dass diese Partnerschaft über Jahre gewachsen ist. Lange bevor der Track entstand, traf die Gruppe bei Song-Sessions vor ihrem Debüt auf den Künstler aus Memphis – und die Verbindung, die damals entstand, prägte alles, was folgte.
Die Geschichte beginnt eigentlich gar nicht mit „MOTION“, sondern mit einem Song, der nie veröffentlicht wurde. James führt die Anfänge in die ersten Studiotage der Gruppe zurück: Ein Juicy-J-Track namens „The League“ legte damals still und leise den Grundstein für eine Freundschaft, die weit über die Session hinausging. „Unsere Verbindung begann tatsächlich schon vor dieser Kollaboration, als wir bei Song-Sessions vor unserem Debüt zusammengearbeitet haben. Wir arbeiteten an einem Song namens ‚The League‘, den Juicy J mitgebracht hatte, und er half Martin und mir dabei, uns ans Rappen heranzutasten“, erinnert er sich. „Er gab uns viele Ratschläge und hat unseren Stil wirklich unterstützt. Das hat uns geholfen, uns auf das einzulassen, was sich für uns natürlich anfühlte. Auch wenn es diese Songs nicht aufs Album geschafft haben, blieben wir in Kontakt. Dass wir nun endlich gemeinsam ‚MOTION‘ machen konnten, schließt für uns den Kreis.“
Für Martin gründete diese Verbindung auf etwas noch Persönlicherem: einer echten Vertrautheit mit der Geschichte, die Juicy J mitgeschrieben hat. Dieses Wissen – ungewöhnlich für jemanden, der so jung ist und so weit von Memphis entfernt lebt – weckte zunächst das Interesse des Rappers. „Wir haben schon zu Juicy J aufgeschaut, als wir noch sehr jung waren. Mich haben Hip-Hop und seine Musik immer besonders interessiert – vor allem sein Werdegang und sein Einfluss auf Memphis-Rap und Southern Hip-Hop“, sagt er. „Vor unserem Debüt hatte ich bei einem Telefonat die Gelegenheit, mit ihm darüber zu sprechen. Ich glaube, er war überrascht und hat sich gefreut, dass jemand aus Korea seine Geschichte und Musik so gut kannte – besonders, weil ich damals noch so jung war. Das führte dazu, dass er uns vor unserem Debüt im Studio besuchte, und so lernten wir uns kennen. Jetzt als Künstler gemeinsam an einem Song arbeiten zu können, fühlt sich deshalb sehr besonders an – und ehrlich gesagt ein wenig surreal.“
Zwei völlig unterschiedliche Produktionsansätze zusammenzubringen, wurde zur zentralen kreativen Herausforderung. Für Seonghyeon sind diese Unterschiede jedoch die größte Stärke des Tracks – kein Hindernis. „Juicy J hatte viele Ideen für Hook und Melodie, auf denen wir mit unserem eigenen Stil aufgebaut haben. Unsere Herangehensweisen ans Musikmachen waren zunächst sehr unterschiedlich, deshalb mussten wir in der Produktion erst einmal einen guten gemeinsamen Nenner finden“, erklärt er. „Am meisten hat mich beeindruckt, wie mühelos die Ideen zwischen uns hin- und herflossen. Auch wenn wir Musik unterschiedlich angehen, haben genau diese Unterschiede den Song letztlich stärker gemacht. Seinen kreativen Prozess aus nächster Nähe zu erleben, hat uns außerdem eine neue Perspektive aufs Musikmachen eröffnet. Es war eine großartige Erfahrung.“
Für Keonho war genau dieser Instinkt, nicht aufeinander zuzugehen, sondern gemeinsam etwas Neues zu entwickeln, der Wendepunkt: der Moment, in dem die Gruppe aufhörte, wie jemand anderes klingen zu wollen. „Ich finde, wir hatten eine wirklich gute Chemie. Als wir an ‚The League‘ gearbeitet haben, konnten wir Juicy Js Vision von CORTIS kennenlernen, aber wir wollten auch etwas schaffen, das sich stärker nach uns anfühlt“, erzählt er. „Irgendwann haben wir gemerkt, dass der beste Weg nicht darin besteht, sich dem Sound des jeweils anderen anzupassen, sondern gemeinsam etwas Neues zu schaffen. So kamen Juicy Js Stil und unsere eigene Energie ganz natürlich zusammen – und ich glaube, genau das macht ‚MOTION‘ so einzigartig.“
Das Ergebnis vermittelt eine klare Botschaft, die Juhoon und Martin direkt in die zweite Strophe geschrieben haben. Für Juhoon steckt die Botschaft schon im Titel – und die Hoffnung ist, dass Hörer:innen darin ihre eigenen Unsicherheiten wiedererkennen. „Für uns steht ‚MOTION‘ für einen Neuanfang und das Gefühl, voranzugehen. Es geht darum, neue Herausforderungen anzunehmen, Neues auszuprobieren und weiter zu wachsen“, sagt er. „Martin und ich haben auch an der zweiten Strophe mitgeschrieben und konnten deshalb einige unserer eigenen Erfahrungen in den Song einfließen lassen. Ich glaube, jede und jeder kommt irgendwann an einen Punkt, an dem man sich fragt, wie es weitergeht. Ich hoffe, dass die Menschen beim Hören ein Stück von sich selbst darin wiederfinden.“
„MOTION“ von CORTIS und Juicy J jetzt auf Spotify streamen.



















