Tesla Cybercab: EPA-Daten zu Gewicht, Leistung und Reichweite im Detail
Neue EPA-Unterlagen enthüllen das ultraleichte Tesla Cybercab mit 48‑kWh‑Akku, Frontmotor und beeindruckender Effizienz – perfekt zugeschnitten auf seinen Einsatz als Robotaxi.
Zusammenfassung
- Das eigens als Robotaxi entwickelte Tesla Cybercab soll 3.113 Pfund wiegen und ist damit rund 700 Pfund leichter als ein Model 3 – und zählt zu den leichtesten Elektroautos auf dem US-Markt.
- Offizielle EPA-Unterlagen bestätigen ein 48-kWh-Batteriepaket und einen 219-PS-starken, frontmontierten Elektromotor, die gemeinsam für eine im Labor gemessene Reichweite von 418 Meilen sorgen.
- Das Fahrzeug punktet mit einem rekordverdächtigen Effizienzwert von 165 Wh/mi, auch wenn die reale Reichweite auf rund 290 Meilen geschätzt wird.
Aktuelle Unterlagen bei der Environmental Protection Agency liefern die bislang umfassendste technische Aufschlüsselung des mit Spannung erwarteten Tesla Cybercab. Das markante, zweisitzige Elektrofahrzeug bringt exakt 3.113 Pfund auf die Waage. Dieses Leergewicht macht es rund 700 Pfund leichter als das reguläre Model 3 in der Basisversion. Die deutlich geringere Masse ist vor allem einem kompakten 48-kWh-Akkupack und einem konsequent minimalistischen Innenraumkonzept zu verdanken. Offizielle Unterlagen nennen ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.730 Pfund. Daraus ergibt sich eine Nutzlast von 617 Pfund – perfekt bemessen für zwei Passagiere und ihr Handgepäck.
Angetrieben wird die lokal eingesetzte Transportkapsel von einem einzelnen, 163 kW starken, frontmontierten Elektromotor mit 219 PS. Dieses explizite Frontantriebslayout markiert einen klaren Bruch mit den überwiegend heck- und allradgetriebenen Modellen der aktuellen Palette. Die gebotene Leistung konkurriert mühelos mit den stärksten kompakten Elektrofahrzeugen am Markt. Ursprünglich stellten Markenverantwortliche das Fahrzeug als vollautonomes Modell ohne Lenkrad und Pedale vor. Beobachter haben jedoch jüngste Prototypen bei Testfahrten auf der Rennstrecke mit klassischer, menschlicher Bedienung gesichtet.
Maximale Reichweite bleibt der zentrale Entwicklungsfokus des Cybercab. Der Versuchsträger erreichte mit einem 146-Amperestunden-Bordnetz bei 326 Volt eine nicht angepasste Laborreichweite von 418 Meilen. Durch die üblichen regulatorischen Korrekturen und den Straßenalltag dürfte sich die tatsächlich nutzbare Distanz auf sehr alltagstaugliche 293 Meilen einpendeln. Ein beeindruckender Wert von 165 Wh/mi beim Effizienzrating stuft den Prototypen offiziell unter die sparsamsten je in den Vereinigten Staaten zertifizierten Serienfahrzeuge ein.
Die ersten Fertigungsschritte im Werk in Texas sind offiziell angelaufen – als Vorbereitung auf den geplanten Marktstart. Das Management peilt derzeit einen Einstiegspreis von unter 30.000 US‑Dollar für das finale Cybercab-Serienmodell an. Ob das Fahrzeug landesweit in großer Stückzahl ausgerollt wird, hängt maßgeblich vom Erfolg der laufenden Tests der autonomen Fahrsoftware ab. Nur wenn diese selbstfahrenden Funktionen sicher bereitgestellt werden können, wird der Hersteller sein Versprechen einlösen, den städtischen Verkehr bis 2027 grundlegend zu verändern.








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