Retroid Pocket Nova: Neue Handheld-Konsole mit PS2- und GameCube-Emulation am Start
Für Retro-Emu-Fans: Snapdragon-8-Gen-2-Klasse-Chip, Android 13 und ein äußerst aggressiver Einstiegspreis.
Zusammenfassung
Retroid hat die Pocket Nova vorgestellt, eine neue Handheld-Gaming-Konsole mit einem 4,5-Zoll-AMOLED-Display im 4:3-Format.
Das Gerät wird von einem Qualcomm QCS8550 Prozessor angetrieben, der eine Leistung auf Snapdragon-8-Gen-2-Niveau bietet und so Emulation von PlayStation 2 und GameCube ermöglicht.
Ab 229 US-Dollar bietet der Handheld einen 5.000-mAh-Akku mit 27-W-Schnellladen sowie Wi‑Fi 7 und Bluetooth 5.3 Konnektivität.
Retroid hat die neuePocket Nova, eine spezialisierte Gaming-Handheld-Konsole, die Premium-Hardware in den hart umkämpften Retro-Emulationsmarkt bringt. Das Gerät richtet sich an anspruchsvolle Fans, die ein leistungsstarkes 4:3-Display-Format suchen. Dieses Seitenverhältnis passt perfekt zur nativen Ausgabe der Konsolengenerationen fünf und sechs. Moderne Emulation verlangt erhebliche Rechenleistung – und genau hier liefert die Marke eine direkte Antwort.
Angetrieben wird das Ganze vomQualcomm QCS8550-Prozessor. Dieser Chip arbeitet wie das Flaggschiff Snapdragon 8 Gen 2, verzichtet jedoch auf ein 5G-Mobilfunkmodem, um die Produktionskosten im Rahmen zu halten. Gefertigt im 4-nm-Prozess und ausgestattet mit einer Adreno-740-GPU, bietet das Silizium mehr als genug Reserven für anspruchsvolle PlayStation-2- und GameCube-Titel. Eine aktive Kühlung verhindert eine Leistungsdrosselung durch Hitze bei längeren Gaming-Sessions.
Im Fokus steht das Bild: ein maßgeschneidertes 4,5‑Zoll‑AMOLED‑Display. Das Panel liefert eine gestochen scharfe Auflösung von 1.280 × 960 Pixeln bei einer flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Navigation durch das Betriebssystem Android 13 fühlt sich auf dieser Hardware-Konfiguration ausgesprochen reaktionsschnell an. Zu den physischen Bedienelementen gehören zwei analoge Hall-Effect-Sticks, analoge Trigger sowie ein klassisches D-Pad oben links am Gehäuse.
Die Speicherausstattung zeigt sich in allen Konfigurationen souverän. Die Handheld-Konsole bietet 128 GB internen UFS‑3.1‑Speicher und einen microSD-Slot, um umfangreiche Spielebibliotheken flexibel zu erweitern. Die Speicherbestückung bestimmt den Einstiegspreis: Käufer können zwischen einem Modell mit 8 GB LPDDR5x-RAM für 229 US‑Dollar oder einer 12‑GB-Variante für 269 US‑Dollar wählen. Im Inneren arbeitet ein 5.000‑mAh‑Akku, der per USB‑C mit bis zu 27 W Schnellladung versorgt wird.
Bei der Konnektivität erfüllt das Gerät mit Wi‑Fi 7 und Bluetooth 5.3 die aktuellen Erwartungen mühelos. Über den DisplayPort-Ausgang lässt sich das Gameplay zudem in 4K-Auflösung und mit 60 Bildern pro Sekunde auf externe Monitore bringen. Retroid knüpft damit an seine Erfolgsbilanz an, hochwertige Emulations-Hardware zu attraktiven Preisen anzubieten. Die offensive Preisgestaltung setzt Konkurrenzgeräte im kompakten Android-Handheld-Segment massiv unter Druck – anpassen oder im zunehmend überfüllten Hardwarefeld in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.





















