Lionel Messi knackt neuen Rekord: 18 Tore bei der Männer-WM
Kurz nachdem er im Duell mit Algerien den Rekord von Miroslav Klose mit 16 Treffern eingestellt hatte, legte Lionel Messi nach – und setzte sich mit seinem 18. WM-Tor endgültig an die Spitze.
Zusammenfassung
- Lionel Messi wurde zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der Männer-Weltmeisterschaft, nachdem er beim 2:0-Sieg Argentiniens über Österreich doppelt traf.
- Der legendäre Kapitän steht nun bei 18 Turniertoren, nachdem er im Dallas Stadium mit einem herausragenden Auftritt glänzte.
- Der Sieg sicherte Argentinien bereits vor dem letzten Gruppenspiel den Einzug in die Runde der letzten 32.
Lionel Messi hat sein Vermächtnis als treffsicherster Torjäger der Männer-Weltmeisterschaft endgültig zementiert. Der legendäre Kapitän erzielte beim 2:0-Sieg Argentiniens über Österreich im Dallas Stadium in Arlington, Texas, einen Doppelpack. Mit diesen beiden Toren schraubte er sein WM-Konto auf bislang unerreichte 18 Treffer und übertraf damit den Rekord von Miroslav Klose mit 16 Toren. Diese außergewöhnliche Bestmarke festigt seinen Status an der Spitze des Weltfußballs und sichert Argentinien zugleich einen begehrten Platz in der K.-o.-Phase.
Die Titelverteidiger gingen in die Partie, nachdem sie ihr Auftaktspiel gegen Algerien souverän mit 3:0 gewonnen hatten. Messi erzielte in dieser ersten Begegnung seinen ersten WM-Hattrick und legte damit den Grundstein für einen historischen Lauf. Seine fünf Tore aus zwei Gruppenspielen spiegeln den unbändigen Willen wider, seinem Land einen weiteren Titel zu schenken. Argentinien führt nun die Tabelle der Gruppe J ungeschlagen an. Mit taktischer Präzision und enormer Offensivkraft zählen sie zu den ernstzunehmendsten Anwärtern, je weiter das Turnier an Fahrt aufnimmt.
Dieses Jahr bringt markante Veränderungen auf der internationalen Bühne mit sich. Das erweiterte 48-Team-Format führt eineRunde der letzten 32Phase ein, die vom 28. Juni bis zum 3. Juli ausgetragen wird. Die FIFA hat zudem eine einschneidende Regeländerung umgesetzt: Bei Punktgleichheit in der Gruppe hat künftig der direkte Vergleich Vorrang vor der Tordifferenz. Argentinien bewegt sich souverän in diesen neuen Rahmenbedingungen und setzt konsequent auf klare Siege, statt auf Rechenspiele zu vertrauen.
Mehrere weitere Fußball-Schwergewichte reihten sich früh an Argentiniens Seite in der K.-o.-Runde ein. Gastgeber Mexiko sicherte sich als erstes das Ticket nach einem Sieg über Südkorea, die Vereinigten Staaten folgten kurz darauf mit dem Aus für Australien. Frankreich zog dank eines dominanten Doppelpacks von Kylian Mbappé gegen Irak nach. Unterdessen droht Teams wie Haiti und Turkiye das frühe Aus unter den neuen Qualifikationskriterien. Der sich formende Turnierbaum unterstreicht, wie intensiv der Wettbewerb ist, der Argentinien in den kommenden K.-o.-Duellen erwartet.
Der vorzeitige Einzug in die nächste Runde erlaubt es den südamerikanischen Giganten, ihren Kader gezielt zu steuern, bevor die ersten Hochrisikospiele anstehen. Messi und seine Mitspieler nehmen gewaltigen Rückenwind mit in das letzte Gruppenspiel. Der historische persönliche Torrekord verleiht einer Mannschaft zusätzliche Energie, die ohnehin voll darauf fokussiert ist, ihren WM-Thron zu verteidigen.



















