McDonald’s bringt seine original frittierte Apfeltasche zurück – zum ersten Mal seit 1992
Der Fast-Food-Riese holt seine kultige, original frittierte Apfeltasche in alle US-Filialen zurück – pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten.
Zusammenfassung
- McDonald’s bringt ab dem 23. Juni seine ursprüngliche frittierte Apfeltasche zurück auf die Speisekarten in den USA – zur Feier des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten.
- Damit kehrt das frittierte Originalrezept erstmals seit seiner Ablösung durch eine gebackene Variante im Jahr 1992 wieder landesweit zurück.
- Begleitet wird der Launch von einem 35 Fuß hohen Monument in Apfeltaschen-Form an der Route 66 in Joliet, Illinois.
McDonald’s hat die landesweite Rückkehr seiner legendärenfrittierten Apfeltasche offiziell bestätigt.. Der Fast-Food-Gigant bringt das Kult-Dessert ab dem 23. Juni in teilnehmenden Filialen in den gesamten Vereinigten Staaten zurück. Der heiß erwartete Relaunch ist strategisch auf den 250. Geburtstag der Nation abgestimmt. Fans haben über drei Jahrzehnte auf eine breite Wiederauflage des Originalrezepts gewartet. Das knusprige, leicht blasige Gebäck verschwand bereits 1992 von den heimischen Speisekarten. Das Management will nun gezielt kulturelle Nostalgie wecken – und zugleich ein bedeutendes amerikanisches Jubiläum zelebrieren.
Die ursprüngliche, tief frittierte Leckerei feierte 1968 ihr Debüt. Die in Tennessee ansässigen McDonald’s-Franchisenehmer Litton und Jo Cochran entwickelten den süßen Snack, um ihn zeitgleich mit dem ikonischen Big Mac zu lancieren. Schnell wurde er zu einer prägenden Säule des „Golden Arches“-Erlebnisses. Das Produkt gewann sogar eine treue politische Fangemeinde. Jüngste Berichte zeigen, dass das Dessert bis heute als Lieblingssnack von Trump gilt – seine bevorstehende Rückkehr hat bis ins Weiße Haus hinein Jubelreaktionen ausgelöst. Diese prominente Begeisterung unterstreicht den anhaltenden kulturellen Einfluss klassischer Fast-Food-Ikonen.
In den frühen 1990er-Jahren zogen die Konzernchefs schließlich den Stecker bei der Frittiermethode. Unter wachsendem Druck von Gesundheitsbefürwortern stellte das Unternehmen auf eine gebackene Version um, um kalorienbewusste Konsument:innen zu besänftigen. Diese gebackene Variante erreichte jedoch nie die besondere Texturmagie der ursprünglichen Hülle. Laut aktuellen Nährwertangaben bringt das gebackene Gebäck 230 Kalorien auf die Waage – und liegt damit tatsächlich 10 Kalorien über dem eingestellten frittierten Vorgänger. Hartnäckige Purist:innen mussten bislang nach Hawaii oder zu ausgewählten internationalen Standorten reisen, um den authentischen, krachenden Crunch zu erleben.
Die Marketing-Offensive von McDonald’s für die anstehende Rückkehr umfasst eine spektakuläre physische Inszenierung: Der Konzern errichtet direkt an der historischen Route 66 in Joliet, Illinois, ein 35 Fuß hohes Monument in Apfeltaschen-Form. Dieses kolossale Denkmal fungiert zugleich als Roadside-Attraction und als Hommage an klassische Americana-Ästhetik. Wettbewerber in der Gastronomie ziehen mit ähnlich patriotischen Aktionen nach. Burger King und Sonic haben kürzlich eigene Themenprodukte angekündigt, um vom Momentum des Semiquincentennial zu profitieren. Der unangefochtene Schwergewichtskandidat bleibt jedoch der „Golden Arches“-Konzern mit seinem wiederbelebten Klassiker von 1968.



















