James Turrells größtes „Skyspace“ landet im ARoS Aarhus Museum in Dänemark
Die 100. Installation seiner bahnbrechenden Serie.
Zusammenfassung
Im ARoS Aarhus Art Museum in Dänemark eröffnet James Turrell mit „As Seen Below – The Dome“ sein bislang größtes Skyspace. Die immersive Lichtinstallation ist das 100. Werk seiner legendären Serie und verwandelt den Blick in den Himmel in ein surreales Farberlebnis.
Zusammenfassung
- James Turrell hat im ARoS Aarhus Art Museum in Dänemark eine neue Skyspace-Installation mit dem Titel „As Seen Below – The Dome“ enthüllt.
- Das Kunstwerk verwandelt den Blick in den Himmel in ein surreales Erlebnis und verändert die Wahrnehmung von Licht und Farbspektrum.
- Sie ist das 100. Werk in der wegweisenden Serie des Künstlers und eröffnet zugleich den neuen Erweiterungsbau des Museums.
Für James Turrell ist Licht ebenso sehr etwas, das man fühlt, wie etwas, das man sieht – der Künstler, der die Welt mit seinen spielerisch wahrnehmungsverändernden, zutiefst immersiven Installationen bereichert. Diese Greifbarkeit des Lichts, das, was er seine „thingness“ nennt, ist zum Markenzeichen seiner ortsspezifischenSkyspaces geworden.Und selbst nach 50 Jahren – ob in der Wüste, mitten in New York oder bei Minusgraden in Skandinavien – verliert diese Serie nichts von ihrer hypnotischen Wirkung.
Kürzlich präsentierte der Künstler „As Seen Below – The Dome“ im ARoS Aarhus Art Museum in Dänemark – sein bislang größtes und ambitioniertestesSkyspaceseiner Karriere und den 100. Beitrag zur legendären Serie. Mit 16 Metern Höhe und 40 Metern Durchmesser hebt diese Arbeit Turrells Erkundungen auf ein neues Level – und wird so zum idealen Herzstück des neuen, von Schmidt Hammer Lassen entworfenen Erweiterungsbaus von ARoS. Eingebettet unter einem grasbewachsenen Hügel, der sich aus dem Museumspark erhebt, betreten Besucherinnen und Besucher die unterirdische Struktur über einen Korridor, der mit dem Hauptgebäude von ARoS verbunden ist.
Wie schon bei früherenSkyspaces,verwandelt auch „As Seen Below“ den Akt des Sehens selbst in Kunst. Über 1.100 LEDs tauchen den Raum in ständig changierende Farbschleier und verändern damit die Wahrnehmung des Himmels, der durch ein Feld sichtbar wird, das von der kreisförmigen Öffnung der Kuppel gerahmt ist. Für diese dänische Version ließ sich Turrell zudem von den Nordlichtern der Region inspirieren und übersetzte ihre schwer fassbaren Farbwechsel in surreale Sinnesräume bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
„Diese Faszination für Licht hat mich nie verlassen. Ich wollte Licht nicht nutzen, um Dinge sichtbar zu machen“, sagt der Künstler. „Ich wollte, dass Licht selbst die Offenbarung ist. Ich wollte die thingness des Lichts erfahren, es spüren, darin baden.“
„As Seen Below – The Dome“ ist nun in Dänemark zu sehen. Mehr Infos gibt es auf derWebsitedes Museums – hier können Sie direkt Ihre Tickets buchen.



















