DOJ gibt grünes Licht: Paramount Skydance übernimmt Warner Bros. Discovery
Die historische Freigabe der US-Behörden festigt die Kontrolle der Familie Ellison über die amerikanische Medienlandschaft.
Zusammenfassung
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Das US-Justizministerium hat die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance offiziell genehmigt.
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Milliardär Larry Ellison stellt 45,7 Milliarden US‑Dollar an Eigenkapital bereit, um den Aufbau eines beispiellosen Medien-Imperiums zu finanzieren.
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Die Fusion sieht sich drohenden kartellrechtlichen Klagen durch Generalstaatsanwälte der US-Bundesstaaten sowie internationale Aufsichtsbehörden gegenüber.
Das US-Justizministerium (DOJ) hat Paramount Skydance offiziell grünes Licht für die wegweisende Übernahme von Warner Bros. Discovery gegeben. Diese bedeutende regulatorische Genehmigung markiert einen tektonischen Wandel in der amerikanischen Unterhaltungslandschaft, reduziert die Zahl der etablierten Medienkonzerne drastisch und bündelt enorme Branchenmacht in den Händen der Familie Ellison.
Im Rahmen des nun genehmigten Deals wird Paramount-Skydance-CEO David Ellison die Kontrolle über prägende Entertainment-Größen übernehmen, darunter Warner Bros. Studios, HBO, die Streamingplattform Max, CNN Worldwide und Warner Bros. Games. Diese Assets ergänzen Paramounts bestehendes Senderportfolio mit CBS, MTV, Nickelodeon und BET. Die milliardenschwere Transaktion wird maßgeblich von Davids Vater, Oracle-Gründer Larry Ellison, getragen, der 45,7 Milliarden US‑Dollar an Eigenkapital einbringt, um die Übernahme abzusichern.
Die Konsolidierung sorgt sowohl in der Entertainmentbranche als auch im Journalismus für erheblichen Widerstand. Hollywood-Gewerkschaften und mehr als 5.500 Branchenprofis – darunter prominente Stimmen wie Jane Fonda und Joaquin Phoenix – hatten bereits einen offenen Brief unterzeichnet, der warnt, dass die Konzern-Megafusion die kreative Zukunftsfähigkeit der gesamten Community bedroht. Parallel dazu kocht die Unruhe in den Redaktionen hoch, ausgelöst durch jüngste Umstrukturierungen bei CBS News unter der neuen Leitung von Bari Weiss, einschließlich der viel beachteten Entlassung von „60 Minutes“Korrespondent Scott Pelley. Während das DOJ sowohl die Sorgen der Beschäftigten als auch kartellrechtliche Vergleiche mit früheren Medienfusionen zurückwies, steht der Deal weiterhin unter intensiver Beobachtung. Europäische Aufseher, das Vereinigte Königreich sowie die Generalstaatsanwälte in New York und Kalifornien bereiten unabhängige Klagen vor, die noch vor der Frist im Herbst eingereicht werden sollen.
Paramount Skydance hat bis zum 30. September 2026 Zeit, die Übernahme offiziell abzuschließen – danach fällt für die Aktionäre von Warner Bros. Discovery eine tägliche Ticking Fee von 7 Millionen US‑Dollar an.



















