Trevor Paglen kuratiert Art Basels bisher größte Digitalsektion
„Zero 10“ kommt nächsten Monat in die Schweiz – mit Hito Steyerl, Andreas Gursky und weiteren Stars im Gepäck.
Zusammenfassung
- Künstler Trevor Paglen wird gemeinsam kuratieren Zero 10, die digitale Kunstplattform von Art Basel, gemeinsam mit dem zurückkehrenden Kurator Eli Scheinman auf der kommenden Hauptmesse im nächsten Monat.
- Die Schweizer Ausgabe markiert die bislang größte Präsentation der Initiative und versammelt 20 Aussteller*innen und Künstler*innen, darunter Hito Steyerl, Andreas Gursky, Hauser & Wirth, Almine Rech und weitere.
Zero 10, Art Basels Plattform für digitale Kunst, kehrt beim Flaggschiff-Event im nächsten Monat für ihre dritte Ausgabe zurück – und die Messe hat Künstler Trevor Paglen kuratorisch an die Spitze gestellt.
Die Sektion feierte ihr Debüt auf der letztjährigen Messe in Miami Beach und legte im März einen zweiten Stopp in Hongkong ein. Die erste europäische Ausgabe ist als bislang größte Präsentation geplant – mit 20 internationalen Aussteller*innen im Gepäck.
Gemeinsam mit dem Digital-Arts-Strategen Eli Scheinman kuratiert, trägt die kommende Ausgabe den Titel The Condition, und lotet unseren Zustand der digitalen Übersättigung aus – das Leben in einer Welt, die von Rechensystemen, KI und neuen Technologien bestimmt wird.
Das Programm versammelt wegweisende künstlerische wie technologische Stimmen aus dem Feld der digitalen, generativen und neuen Medien. Auf unserem Radar: „Green Screen“ (2023), Hito Steyerls bioelektrische Blüte, gemeinsam präsentiert von Esther Schipper und Andrew Kreps, dazu Avery Singers „Sh*t Coin Maxi“ (2025) bei Hauser & Wirth sowie Andreas Gurskys hypnotisches Komposit „Ocean V“ bei Sprüth Magers.
Paglen, Träger des LG Guggenheim Prize 2026 und MacArthur-„Genius Grant“-Stipendiat, sorgt im digitalen Feld mit seinen schonungslosen Untersuchungen zu Massenüberwachung, KI-Systemen und militärischer Macht für Aufsehen.
„Blicke ich auf die letzten 50 Jahre instruktionsbasierter und rechnergestützter Arbeiten – vom experimentellen Nachkriegsschaffen bis hin zu heutigen generativen Praktiken –, erkenne ich einen roten Faden: einen Werkkorpus, der das Digitale als eigenständiges Medium mit spezifischen Eigenschaften, Möglichkeiten und Anforderungen begreift“, schrieb Paglen.
„Die Schau wird zu einem generationenübergreifenden Gespräch darüber, was es bedeutet, im digitalen Zeitalter zu leben – angeführt von Künstler*innen, die sich ernsthaft mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben, lange bevor der Rest der Welt nachgezogen hat.“
Zero 10 ist vom 17. bis 21. Juni in der Veranstaltungshalle am Messeplatz im Rahmen von Art Basel 2026 zu sehen. Mehr Infos gibt es auf der Website der Messe , wo Sie Tickets erhalten und mehr über die nächste Ausgabe von Zero 10.



















