Zusammenfassung
- Manami Okazakis The Japanese Tattoo beleuchtet die Tätowierkultur Japans
- Das Buch gewährt seltenen Einblick in horishi-Meister und mehrgenerationale Tätowiererfamilien, begleitet von einer umfangreichen Dokumentation aus Archivaufnahmen und neuer Fotografie
- Zum Preis von 50 US‑Dollar über Penguin Random House erhältlich
Die in Tokio ansässige Journalistin und Autorin Manami Okazaki hat The Japanese Tattoo, eine umfassende Studie der japanischen Tätowierkultur, die Tradition und Moderne elegant miteinander verbindet, veröffentlicht.
Das Werk bietet eine erhellende Auseinandersetzung mit einem Handwerk, das zwar weltweit anerkannt, aber noch immer oft missverstanden wird. Okazaki navigiert kunstvoll durch den scheinbaren Widerspruch, der die zeitgenössische Tattooszene in Japan prägt: die Spannung zwischen der zutiefst privaten, verborgenen Welt der traditionellen horishi (Meister‑Tätowierer:innen) und der grell ausgeleuchteten, modernen Social‑Media‑Landschaft. Ihre engen Verbindungen zu mehrgenerationalen Tattoo‑Familien eröffnen zudem seltene Einblicke in die inneren Zirkel des Handwerks und vermitteln Leser:innen eine authentische Perspektive auf eine Praxis, die weltweit bewundert, aber häufig missverstanden wird.
Herausgegeben von Prestel Publishing, wird das Buch durch eine kuratierte Auswahl neuer Fotografien und historischer Archivbilder bereichert, die helfen, die komplexen mythologischen und jahreszeitlichen Motive zu entschlüsseln, aus denen die traditionelle irezumi-Erzählung besteht. Oben sehen Sie einen ersten Einblick in einige Seiten des Buches. The Japanese Tattoo von Manami Okazaki ist über den Webstore von Penguin Random House erhältlich und kostet 50 US‑Dollar.