Sony verteuert das PlayStation Plus Essential-Abo

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Sony PlayStation Plus Essential branding alongside PS5 console and controller
Emanuele Cremaschi/Getty Images

Zusammenfassung

  • Sony hat für mehrere Regionen Preiserhöhungen für kurzfristige PlayStation-Plus-Mitgliedschaften ab dem 20. Mai angekündigt.
  • Die Preisanpassung erhöht in den USA die Essential-Mitgliedschaft auf 10,99 US‑Dollar pro Monat und 27,99 US‑Dollar für das Drei-Monats-Abo.
  • Aktive Spieler:innen behalten ihre aktuellen Konditionen, es sei denn, ihr Abo läuft aus – oder sie leben in der Türkei bzw. in Indien.

Gaming wird spürbar teurer. Sony hat offiziell eine Preiserhöhung für kurzfristige PlayStation-Plus-Mitgliedschaften ab dem 20. Mai angekündigt. Betroffen ist ausschließlich die Essential-Stufe – für neue Nutzer:innen und Spieler:innen, die nach einer Kündigung ins Netzwerk zurückkehren wollen. In den USA steigen die Monatsabos auf 10,99 US‑Dollar, das Drei-Monats-Paket klettert zeitgleich auf 27,99 US‑Dollar. In Europa zahlen Gamer:innen künftig 9,99 Euro bzw. 27,99 Euro, während Spieler:innen im Vereinigten Königreich mit 7,99 Pfund und 21,99 Pfund zur Kasse gebeten werden.

Der Tech-Gigant begründete die Abo-Anpassung mit „anhaltenden Marktbedingungen“.“ Diese Formulierung ist in der Videospielbranche längst zum Standardmantra geworden. Steigende Produktionskosten im Tech-Sektor werden vor allem durch aktuelle weltweite Speicherengpässe angetrieben. Die explodierende Nachfrage nach Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt die Preise für RAM und SSDs in die Höhe. Das setzt eine heftige Domino-Wirkung für Unterhaltungselektronik und damit verbundene digitale Services in Gang. Microsoft und Nintendo haben zuletzt ähnliche Preisanpassungen für ihre eigenen Konsolen und Abo-Angebote umgesetzt.

Diese digitale Verteuerung folgt direkt auf kräftige Preissprünge bei der physischen Hardware. Sony hatte bereits im Frühjahr einen flächendeckenden Preissprung für sein Konsolen-Line-up angekündigt, der am 2. April in Kraft trat. Die Standard-PlayStation 5 kostet nun 649,99 US‑Dollar. Die High-End-PS5 Pro kletterte auf schwindelerregende 899,99 US‑Dollar und das Handheld PlayStation Portal auf 249,99 US‑Dollar. Wer jetzt neu ins Ökosystem einsteigt, zahlt also deutlich mehr – sowohl für die Hardware selbst als auch für den obligatorischen Online-Multiplayer-Zugang.

Für loyale Nutzer:innen gibt es inmitten der Inflation immerhin eine kleine Entlastung: Aktive PlayStation-Plus-Abonnent:innen bleiben von den neuen Preisen verschont, solange sie ihr Abo nicht auslaufen lassen oder ihren Tarif manuell verändern. Eine klare Ausnahme gilt lediglich für User in der Türkei und in Indien – dort greifen die neuen Konditionen sofort, unabhängig vom aktuellen Kontostatus. Die höherpreisigen Extra- und Premium-Stufen lässt Sony ebenfalls unangetastet. Die erweiterten Spielebibliotheken liegen weiterhin bei 15 bzw. 18 US‑Dollar im Monat. Auch die jährlichen 12-Monats-Abos behalten auf absehbare Zeit ihre ursprüngliche Preisstruktur, damit Langzeit-Abonnent:innen ihren Vorteil nicht verlieren.

 

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Quellen

Push Square

PS Plus Price Increase Announced by Sony for New Members | Push Square

Sony has today confirmed it's raising the price of PS Plus Essential, the service's base tier, for new subscribers. The increase comes into effect from this Wednesday, 20th May 2026 due to ongoing market conditions, and raises the prices of one-month and three-month memberships.

Gematsu

PlayStation Plus price increase announced for new customers - Gematsu

Sony Interactive Entertainment will increase prices for PlayStation Plus for new customers in select regions starting May 20, the company announced, citing “ongoing market conditions.” The new prices are as follows: One-Month Subscription – $10.99, Three-Month Subscription – $27.99.