Der Trailer zu Will Ferrells Netflix-Golfkomödie „The Hawk“ ist da – und die PGA Tour ist schon mit im Boot
Will Ferrell entwickelt, produziert und spielt in seiner ersten TV-Komödie eine größenwahnsinnige Golflegende – zusammen mit einem Allstar-Ensemble diesen Sommer auf Netflix.
Zusammenfassung
- Die Netflix-Serie The Hawk zeigt Will Ferrell als Lonnie „The Hawk“ Hawkins, eine in die Jahre gekommene Golflegende, die mehr als zwei Jahrzehnte nach ihrer Glanzsaison 2004 noch einmal versucht, den Grand Slam des Sports zu vollenden.
- Die Serie ist Ferrells erste TV-Komödie, die er gemeinsam mit einem Team um Rian Johnson und Regisseur David Gordon Green entwickelt und als Executive Producer verantwortet – mit der PGA Tour als Serienpartnerin.
- Zum Ensemble gehören unter anderem Molly Shannon, Luke Wilson, Fortune Feimster, Jimmy Tatro und Chris Parnell; der Start auf Netflix ist für den Sommer 2026 geplant.
Will Ferrell bringt sein untrügliches Gespür für Sports-Comedy in diesem Sommer mit The Hawk, einer neuen Serie rund um Lonnie „The Hawk“ Hawkins, eine Golflegende, deren Hochsaison 2004 gut zwanzig Jahre zurückliegt und deren Körper längst Signale sendet, die sein Herz partout nicht akzeptieren will. Die Show ist Ferrells erster Ausflug in die TV-Komödie als Creator und Hauptdarsteller und kommt mit einem Kreativteam und einem Cast daher, die darauf ausgelegt sind, die Prämisse weit über das Fairway hinaus landen zu lassen.
Das Argument, The Hawk wirklich ernst zu nehmen, beginnt bei dem, was Ferrell im Feld der Sportkomödie bereits geschaffen hat. Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby gehört nach wie vor zu den prägenden Komödien der 2000er-Jahre – ein Film, der NASCAR-Kultur, amerikanische Männlichkeit und den Mythos des Gewinnens pointiert satirisiert, ohne dabei seine echte Zuneigung zu all dem zu verlieren. Blades of Glory tat für den Eiskunstlauf etwas ganz Ähnliches. In beiden Fällen lag Ferrells besondere Stärke darin, Figuren zu spielen, deren Selbsttäuschung absolut ist – und deren kompromisslose Hingabe an diese Täuschung sie sympathisch macht, statt bloß lächerlich. Lonnie Hawkins, der Mann, der darauf beharrt, nur einen Schlag von der größten Rückkehr in der Golfgeschichte entfernt zu sein, während alle um ihn herum es besser wissen, passt exakt in diese Schablone.
Neu ist hier das Format. Fernsehen gibt der Prämisse Spielraum, den ein zweistündiger Film nicht hat – und das Kreativteam um Ferrell signalisiert klar, dass die Serie diesen Raum nutzen will. Rian Johnson und Ram Bergmans Produktionsfirma T-Street, besser bekannt für das Knives Out-Franchise, zählt gemeinsam mit David Gordon Green zu den Executive Producern, dessen Filmografie von Pineapple Express bis hin zur jüngsten Halloween-Trilogie reicht. Die Partnerschaft der PGA Tour mit der Serie verleiht eine institutionelle Glaubwürdigkeit, die sich in besondere Produktionszugänge übersetzen dürfte – genau jene Details, die eine Golfkomödie, die sich echt anfühlt, von einer unterscheiden, die offenkundig nie in die Nähe eines echten Platzes gelassen wurde.
Das Ensemble trägt einen Großteil der Struktur. Molly Shannon spielt Stacy, Lonnies entfremdete Ehefrau. Jimmy Tatro ist Lance, sein Sohn und der aktuelle Golden Boy des Golfs – eine generationenübergreifende Rivalität mit genug komödiantischer Spannung für mehrere Episoden. Luke Wilson als Rivale Golden Fisk und Chris Parnell als PGA-Tour-Vorstandsmitglied Anton komplettieren die Gegenseite mit zwei Darstellern, die genau wissen, wie man Ferrells Chaos mit stoischer Ernsthaftigkeit kontert. Fortune Feimster als Sam, Lonnies neue Caddie, und Aida Osman als Crystal bringen zusätzliche Energie in die weitere Figurenrunde und machen klar, dass die Serie nicht allein auf ihre Hauptfigur gebaut ist.
Auch das Golf-Setting selbst ist als bewusste Wahl bemerkenswert. Anders als NASCAR oder Eiskunstlauf hat Golf 2026 ein ganz eigenes kulturelles Gewicht, sitzt an der Schnittstelle von Traditionssport und Lifestyle-Kategorie wie nie zuvor. Die anhaltende Sichtbarkeit der PGA Tour, kombiniert mit der wachsenden Reichweite des Sports über Zielgruppen hinweg, bedeutet, dass The Hawk in einem Moment beim Publikum ankommt, der tatsächlich offen ist für eine hochkarätige Comedy-Perspektive auf das Spiel. Ferrells Lonnie Hawkins, der dem Grand Slam nachjagt, ist nicht nur eine bloße Figurenidee – er ist ein Türöffner in eine Welt, für die sich gerade viele ganz neu interessieren.
Den Teaser gibt es oben zu sehen. The Hawk landet diesen Sommer bei Netflix.



















