'Loco X Volver' lag Maluma bei der Met Gala ständig im Kopf
Der kolumbianische Superstar nimmt uns mit hinter die Kulissen: von seinem siebten Studioalbum „Loco X Volver“ über seinen Met-Gala-Auftritt bis hin dazu, dass die Welt endlich Juan Luis kennenlernt.
'Loco X Volver' lag Maluma bei der Met Gala ständig im Kopf
Der kolumbianische Superstar nimmt uns mit hinter die Kulissen: von seinem siebten Studioalbum „Loco X Volver“ über seinen Met-Gala-Auftritt bis hin dazu, dass die Welt endlich Juan Luis kennenlernt.
Musik ist in Malumas Gedanken nie weit weg – nicht einmal an der größten Mode-Nacht des Jahres. Der kolumbianische Superstar war der erste Latin-Artist, der in diesem Jahr über den Teppich der Met Gala schritt – in einem maßgeschneiderten Tom Ford by Haider Ackermann Anzug, der das Rampenlicht mit kompromisslosem Glamour suchte. Schwarze Glasperlen und überzeichnete Revers zitierten das goldene Zeitalter des Tailorings, während hoch geschnittene Hosen und juwelenbesetzte Details der Silhouette eine moderne Kante gaben.
Selbst am ersten Montag im Mai stand Malumas kommendes siebtes Studioalbum, Loco X Volver, im Mittelpunkt – lange vor dem Release am 15. Mai. Zu seinem fünften Auftritt bei der Met Gala lenkte der Artist den Blick außerdem auf die Menschen hinter den Kulissen: mit seiner „We Made This“-Kampagne auf Instagram, die die Kreativen ins Rampenlicht rückt, die jede Vision Wirklichkeit werden lassen. Von seinem Met-Gala-Debüt 2019 bis zu seinem Status als fester Teppich-Gast trägt Maluma seine lateinamerikanische Identität bei jedem Blitzlichtmoment mit sichtbarem Stolz.
Lies weiter und entdecke mehr über Loco X Volver und Malumas Met-Gala-Momente.
Du hast gerade dein neues Album angekündigt, Loco X Volver, das am 15. Mai erscheint. Was ist die kreative Vision hinter diesem Projekt?
„Die Welt zu erobern bedeutet für mich nicht mehr, einfach nur viele Länder zu bereisen. Es bedeutet, stolz auf meine Wurzeln zu sein – auf meine Familie, meine Kultur, meine Musik und mein Essen. Mir ist klar geworden, dass alles, was ich draußen gesucht habe, schon an dem Ort existierte, an dem ich geboren wurde.
Ich bin in Medellín, Kolumbien, geboren und aufgewachsen, umgeben von einer Kultur, die schon immer da war und mich all die Jahre geprägt hat. Von außen wirkt das vielleicht nur „ästhetisch“, aber für uns ist es echtes Leben – etwas, das es schon immer gab. Loco X Volver ehrt meine Großeltern, meine Vorfahren, meine Familie und die Menschen in meiner Heimat, die gesehen haben, wie ich aufgewachsen bin. Es hat sich wie der richtige Moment angefühlt, zu meinen Wurzeln zurückzukehren und mich wieder mit allem zu verbinden, was mich von Anfang an geformt hat.
Ich bin seit mindestens 15 Jahren im Geschäft, und alles ist unglaublich schnell gegangen. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich all das, was wir gemeinsam als Team aufgebaut haben – und ich bin stolz auf diese Reise.“
Jetzt hast du ein Kind und eine Partnerin, und du hast dir eine kurze Auszeit genommen, um einen Podcast zu starten. Wie fühlst du dich, während du in dieses neue Kapitel deines Lebens und deiner Karriere hineinwächst?
„Alles ist ein Neuanfang. Ich baue einfach Schritt für Schritt weiter auf. Ich weiß nicht, was passieren wird. Wenn du mich fragst, wie ich mich in fünf Jahren sehe, in zehn Jahren, nicht einmal in einem Jahr, nicht einmal in sechs Monaten – ich weiß es nicht. Ich bin einfach hier, gehe Schritt für Schritt und liebe das, was ich tue.
Ich bin müde davon, ständig über die Zukunft nachzudenken. Das Leben, das ich jetzt schon habe, ist so ein gesegnetes Leben. Ich suche nicht nach etwas anderem. Ich möchte nur, dass die Menschen wirklich wissen, wer Juan Luis ist. Ich habe das Gefühl, ich habe während meiner künstlerischen Karriere verschiedene Figuren erschaffen – und dann gemerkt, dass wir sie gar nicht mehr brauchen. Loco X Volver ist das, was ich bin.“
Erzähl uns von deiner „We Made This“-Partnerschaft mit Instagram für die Met Gala.
„Meine ‚We Made This‘-Partnerschaft mit Instagram rückt mein Team hinter der Kamera ins Rampenlicht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie nicht genug Anerkennung bekommen. Aber wenn du dich wirklich wie ein Team fühlst, willst du jeder einzelnen Person Anerkennung geben. Ich könnte nicht stolzer auf sie sein – und auch auf mich.“
Du bist jetzt zum fünften Mal bei der Met Gala. Was ist für dich das Schönste an der gesamten Erfahrung?
„Manchmal fühlt sich die Met Gala ziemlich formell an, manchmal total verrückt, und manchmal musst du einfach lächeln und socializen. Ich versuche, mir mit den Kellnern ein bisschen Tequila, ein bisschen Mezcal zu besorgen, und dann bringe ich die Drinks zu den Schauspieler:innen, Models, Sänger:innen – zu allen, die gerade in der Nähe sind.
Ich liebe es, meine Kultur mit den Menschen zu teilen, mit denen ich am Tisch sitze, weil sie manchmal kaum etwas darüber wissen – aber wenn ich dort bin, sorge ich dafür, dass wir auf Latino-Art Spaß haben.“
Wie hast du dich bei deiner ersten Met Gala 2019 gefühlt – im Vergleich zu diesem Jahr?
„Es war ein echtes Statement, 2019 bei der Met Gala zu sein und andere stolz darauf zu machen, Latino zu sein – selbst als es vielen egal war, dass wir überhaupt da waren. Ich war einer der ersten Latino-Artists bei der Met Gala und habe versucht, einen Samen zu pflanzen, damit sich andere in diesem Raum nicht unwohl fühlen. Jetzt, wo wir regelmäßig hingehen, habe ich das Gefühl, die Vibes sind komplett anders.“



















