Lionsgate bestätigt: „Michael 2“ kommt – und ein Viertel des Films ist schon im Kasten
Mit bislang 704 Mio. US‑Dollar an den weltweiten Kinokassen nimmt das Michael-Jackson-Biopic-Sequel rasant Fahrt auf.
Zusammenfassung
- Lionsgate hat bestätigt, dass Michael 2 sich aktiv in Entwicklung befindet – wie Motion-Picture-Chef Adam Fogelson im jüngsten Earnings Call des Unternehmens verriet, sind bereits 25–30 % der Fortsetzung gedreht, aus Material, das während der ursprünglichen Produktion aufgenommen wurde
- Michael, inszeniert von Antoine Fuqua mit Jaafar Jackson als King of Pop, hat seit dem Start am 24. April weltweit 704 Millionen US-Dollar eingespielt und liegt auf Kurs, der erste Lionsgate-Film zu werden, der weltweit die Marke von 1 Milliarde US-Dollar knackt
- Fogelson bestätigte, dass sich die Fortsetzung in der Zeit sowohl vorwärts als auch rückwärts zum ersten Film bewegen kann – mit großen Teilen von Jacksons Musikkatalog und Lebensgeschichte, die bislang unangetastet geblieben sind
Lionsgate bestätigte in seinem jüngsten Earnings Call, dass Michael 2 kommt – und schon deutlich weiter ist, als irgendjemand außerhalb des Studios ahnte. Motion-Picture-Chef Adam Fogelson enthüllte, dass 25–30 % der Fortsetzung bereits anhand von Material gedreht wurden, das während der ursprünglichen Produktion entstanden ist. Das verschafft dem Studio einen deutlichen Vorsprung bei der Fortsetzung eines Films, der bereits 704 Millionen US-Dollar weltweit eingespielt hat und sich der Marke von 1 Milliarde US-Dollar nähert.
Die Geschwindigkeit, mit der Michael 2 Gestalt annimmt, wirkt nur logisch, wenn man sich anschaut, was der erste Film an den Kinokassen erreicht hat. Michael startete am 24. April und hat seither nicht an Zugkraft verloren – und ist damit nicht nur eine der größten Erfolgsstories des Jahres, sondern auch das Vehikel, mit dem Lionsgate voraussichtlich erstmals in der Geschichte des Studios die globale Milliardengrenze überschreitet. CEO Jon Feltheimer brachte die Position des Studios unmissverständlich auf den Punkt: „Wir glauben, dass es noch sehr viel mehr Geschichte zu erzählen und sehr viel mehr Musik zu teilen gibt.“ Das ist kein vager Satz eines Studios, das seine Wetten absichert, sondern eine Bestätigung eines Unternehmens, das genau weiß, was es in der Hand hat.
Fogelsons Aussagen im Earnings Call schärfen das kreative Bild. Die Angabe, dass bereits 25–30 % gedreht sind, ist das Detail, das die Diskussion am deutlichsten verändert – denn es bedeutet, dass Michael 2 nicht bei null ansetzt, sondern auf bereits existierendem Material aufbaut – was sowohl den Produktionszeitplan als auch das finanzielle Risiko deutlich reduziert. „Zweifellos wird dieser Anteil von 25 bis 30 Prozent substanziell sein“, sagte er, ohne den genauen Vorteil zu beziffern, aber mit der klaren Botschaft, dass er erheblich ist. Über die Logistik hinaus fällt Fogelsons Beschreibung der kreativen Spannweite der Fortsetzung äußerst großzügig aus: „Wir können diese Geschichte vorwärts und rückwärts erzählen. Es gibt so viele weitere Ereignisse, die selbst im Zeitfenster des ersten Films passiert sind und die wir noch gar nicht berührt haben.“ Der erste Film spannt den Bogen von Michael Jacksons früher Kindheit über die Jackson-Five-Ära bis hin zu seinem Aufstieg zum größten Entertainer der Welt. Alles, was danach kam – die Thriller-Ära, die Kontroversen, die späteren Jahre – ist noch unerschlossenes Terrain, ebenso wie eine vertiefte Auseinandersetzung mit der bereits erzählten Phase.
Als weiteren Faktor hob Fogelson explizit den Musikkatalog hervor und betonte, dass „ein Großteil der größten und populärsten Teile seines Musikkatalogs“ im ersten Film gar nicht vorkam. Für ein Biopic, das sich um einen der kommerziell erfolgreichsten Kataloge der Musikgeschichte dreht, ist das eine gewichtige Aussage darüber, was Michael 2 liefern könnte, was sein Vorgänger noch offengelassen hat.



















