Audis ultraexklusiver Turn 1 Club beim F1 Miami – das heißeste Ticket der Stadt für 10.000 US‑Dollar
Wir hatten exklusiven Zugang zu den VIP-Lounges und Viewing-Areas der Marke – pünktlich zum Debütjahr des Teams in der Formel 1.
Formel-1-Rennen verschwimmen vor Ort oft zu einem einzigen Rausch der Eindrücke – doch sobald man wieder abreist, merkt man, wie außergewöhnlich dieses Erlebnis wirklich ist. Besonders dann, wenn man so privilegiert residiert und so exklusive Zugänge erhält, wie wir sie an diesem Miami-F1-Wochenende von Audi bekommen haben.
In seinem ersten Jahr in der Formel 1 lud Audi uns ein, das vierte Rennen der Marke am 3. Mai live in Miami, Florida, zu erleben. Ganz ehrlich: Wir haben leise über die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit geklagt, die so typisch für Florida sind – aber Audis Arrangement hat dieses Problem im Handumdrehen gelöst. Neben unserem Zimmer im 5-Sterne-1 Hotel South Beach stellte uns das Team einen privaten Chauffeur – selbstverständlich in einem Audi SQ7 des Jahrgangs 2026 – zur Verfügung, der uns das gesamte Wochenende überall hinbrachte, wo wir hinmussten oder einfach hinwollten. Das ersparte uns so manchen Kilometer zu Fuß. Als Nächstes stand der Paddock Club auf dem Programm, ein exklusives und entsprechend teures Ticket für F1-Besucher, bei dem man gern mal mit Celebrities und Executives anstößt. Das eigentliche Highlight unseres Wochenendes mit Audi war aber eindeutig die Solo-Activation der Marke – der Turn 1 Club.
Für Formel-1-Neulinge: Turn 1 – ganz wörtlich nach der ersten Kurve auf der Strecke benannt – ist der Ort, an dem der Großteil der Action passiert. In einem Grand Prix ist es oft der Fahrer, der sich als Erster auf Platz 1 setzt, der die besten Chancen auf den Sieg hat. Entsprechend wird in Turn 1 erbittert um diese Position gekämpft – und genau dort kommt es dann zu Berührungen und Kollisionen. In unserem Rennen bedeutete das: Pole-Setter Kimi Antonelli geriet in einen Dreikampf mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen und Ferraris Charles Leclerc, wobei Letzterer Antonelli schließlich den ersten Platz abjagte. Max drehte sich sogar in einem zwar sauberen, aber folgenschweren 360º, verlor acht Positionen und fiel von P2 auf P10 zurück. Turn 1 ist also der vielleicht spannendste Spot der ganzen Strecke – was auch den Ticketpreis von 10.000 US-Dollar erklärt.
Unser klimatisierter Front-Row-Spot an Turn 1 war dementsprechend ein Erlebnis, das bleibt. Der dreistöckige Club lud zum Flanieren und Netzwerken ein, bot Drinks und von Köchen zubereitete Häppchen wie Tacos, Kaviar und Desserts und – selbstverständlich – einen Live-Feed vom Rennen, um auch den Rest der Strecke mitverfolgen zu können. Audi-Privatkunden und Unternehmensdirektoren tauchten gemeinsam mit wichtigen Mitgliedern des Rennteams auf, um uns vor Ort persönlich willkommen zu heißen. Und wenn uns die Lust aufs Entdecken packte, wartete im Turn 1 Club eine Replik des Audi Revolut F1 R26, Simulator-Rigs zum Verfeinern der eigenen Fahrkünste und mehr. Doch all diese Extras blieben am Ende genau das: Extras. Über den spektakulären Blick auf das Rennen kamen wir das ganze Wochenende nicht hinweg.
Zusätzlich zu Paddock und Turn-1-Clubs ermöglichte uns Audi den Pit-Lane-Walk, der allen Paddock-Club-Gästen offensteht. Nicht inkludiert war hingegen unsere private Führung durch die Garage, während die Autos von Nico und Gabriel in der gnadenlosen Miami-Hitze gewartet wurden. So konnten wir aus nächster Nähe erleben, wie viele Menschen tatsächlich in die Formel 1 involviert sind – in die Fahrer, die Autos, und sogar in jedes einzelne Ersatz- und Verschleißteil, das gleich mehrere Hände erfordert. Als Bonus obendrauf gab es an dem Wochenende einen exklusiven Track Day mit den Audi RS 3 im Concours Club – und etwas mindestens genauso Spektakuläres wie die F1: ein Inter-Miami-CF-Spiel direkt am Spielfeldrand, um Fußball-Superstar Lionel Messi live spielen zu sehen.
Weiter geht es in der Formel 1 am 24. Mai in Kanada auf dem Circuit Gilles Villeneuve.


















