Arturias neuer Memory V erweckt den ikonischen Memorymoog von 1982 zu neuem Leben
Ganz ohne den horrenden Vintage-Preis.
Zusammenfassung
- Repliziert den wuchtigen Sound des sechsstimmigen polyphonen Synthesizers von 1982, der für seine Drei-Oszillatoren-pro-Stimme-Architektur berühmt ist
- Umfasst moderne Erweiterungen wie MIDI Polyphonic Expression, ein Drag-and-Drop-Modulationssystem und einen avancierten Arpeggiator
- Bietet Produzent:innen eine stabile Software-Alternative zu zickiger Vintage-Hardware, die heute für über 15.000 US-Dollar gehandelt wird
Arturia veröffentlichte Memory V , um einen der ambitioniertesten und berüchtigt instabilen analogen Synthesizer der Geschichte elektronischer Musik wiederzubeleben. Das virtuelle Instrument emuliert den Moog Memorymoog von 1982 mit akribischer Detailtreue, um seine kolossale Wärme zu liefern – ohne die legendären Zuverlässigkeitsprobleme der Hardware. Zwischen 1982 und 1985 als letztes polyphones Flaggschiff von Moog Music vor der Insolvenz gebaut, wurde das Original für seinen massiven Drei-Oszillatoren-pro-Stimme-Sound gefeiert. Es prägte den Sound des frühen Synthpop und Progressive Rock der 1980er-Jahre, galt jedoch aufgrund komplexer Schaltungen und anfälliger Netzteile als berüchtigt wartungsintensiv.
Das neue Plug-in spiegelt die Architektur des Vintage-Titans mit drei frei laufenden Oszillatoren und einem Lowpass-Ladder-Filter pro Stimme wider. Arturia setzt seine proprietäre True Analog Emulation-DSP-Technologie ein, um diese Komponenten auf granularer Ebene zu modellieren. So werden die charakteristischen analogen Nichtlinearitäten und der Drive eingefangen, die dem Original seinen mythischen Status unter Musiker:innen eingebracht haben. Über spezielle Vintage- und Dispersion-Regler können Nutzer:innen das Maß an analogem Drift feinjustieren und so eine kontinuierliche Bauteilvariation über Tonhöhe und Pulsbreite hinweg einführen.
Moderne Performance-Features heben die Software weit über eine bloße historische Rekonstruktion hinaus. Produzent:innen können 18 Oszillatoren im Unisono für durchsetzungsstarke Leads nutzen oder die Polyphonie von sechs auf bis zu zwölf Stimmen erweitern. Außerdem führt die Software einen leistungsstarken Multi-Arpeggiator und eine flexible Modulationsmatrix mit mehreren LFOs und Hüllkurven ein. Ein Effekt-Rack mit vier Slots bringt zeitgenössisches Sounddesign in das Vintage-inspirierte Framework – inklusive Prozessoren wie Tape-Delay und Multiband-Kompression.
Die Bewahrung dieses spezifischen klanglichen Fingerabdrucks ist für die moderne elektronische Produktion von entscheidender Bedeutung. Die Original-Hardware prägte Meilensteine wie „Subdivisions“ von Rush und „Mama“ von Genesis und fand ihren festen Platz in den Studios von Stevie Wonder und Tangerine Dream. Da restaurierte Analoggeräte heute für astronomische Summen gehandelt werden und permanente Wartung erfordern, demokratisiert eine getreue digitale Rekreation den Zugang zu einem ikonischen Sound einer ganzen Ära.
Ab sofort für 149 US-Dollar erhältlich, kommt Memory V mit über 300 Factory-Presets – von Vintage-Brass bis hin zu cineastischen Pads. Es läuft nahtlos in allen gängigen Digital Audio Workstations und unterstützt moderne Protokolle wie MIDI Polyphonic Expression für nuancierte Performance-Kontrolle. Das Instrument ist Teil der wachsenden Arturia-Library klassischer Synth-Emulationen. Bestehende Kund:innen können über ihre offiziellen Accounts von attraktiven Rabattangeboten profitieren.



















