Mark Hamill über LEGO Star Wars und die Zukunft des Spielens
Die Star-Wars-Legende spricht über LEGO SMART Play, Fandom über Generationen hinweg und seine neue Rolle als J.E.D.I.
Mark Hamill wird für immer untrennbar mit den Jedi verbunden sein – schließlich hat er Luke Skywalker für Generationen von Fans zum Leben erweckt in Star Wars. Jetzt übernimmt er eine neue Rolle – diesmal bei LEGO als frisch ernannter Junior Executive Director of Information (J.E.D.I.).
Der Titel kommt passend zur Einführung von LEGOs SMART-Play-Initiative, einer neuen Plattform für interaktives Bauen mit dem sensorgesteuerten SMART Brick. Premiere feiert sie mit LEGO Star Wars Sets – eine Technologie, die Sound, Bewegung und direkte Reaktionen ins Bauerlebnis bringt und so klassisches Spielen mit moderner Interaktivität verbindet.
Wir haben Hamill über die LEGO-Fanhotline erreicht, um über die Evolution des Spielens, die zeitlose Faszination von Star Wars, und darüber, was es bedeutet, eine neue Generation von Baumeister:innen zu begeistern.
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LEGO hat einen ausgeprägten Sinn für Humor. Wie sind Sie an diese J.E.D.I.-Rolle herangegangen?
Mark Hamill: LEGO hat ganz offensichtlich Humor – sie geben mir einen Titel wie Junior Executive Director of Information! Die Marke dreht sich komplett um Spaß, und es ist großartig, Teil von etwas zu sein, das von Kindern auf der ganzen Welt geliebt wird.
Als Elternteil sucht man nach Wegen, mit seinen Kindern in Verbindung zu bleiben. Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen, aber meine Enkelin liebt LEGO – und es ist genau die Art von Beschäftigung, die Kreativität wirklich entfacht. Die einzige Grenze ist die eigene Vorstellungskraft.
Sie haben miterlebt, wie sich Star Wars über Generationen weiterentwickelt hat – und jetzt gilt das mit SMART Play auch für LEGO. Wie verändert etwas wie SMART Play die Art, wie Menschen sich mit Star Wars verbinden?
SMART Play ist fantastisch. Die Geräusche, die die Sets machen – von Laserschüssen bis hin zum Geplapper – sind unglaublich. Als ich in den Achtzigern zum ersten Mal LEGO bekam, war es einfach nur eine Kiste mit Steinen. Die Technologie entwickelt sich immer weiter, und LEGO schöpft diese Möglichkeiten hier voll aus.
„Die einzige Grenze ist die eigene Vorstellungskraft.“
Welchen Einfluss hat es in der heutigen digitalen Welt, etwas Physisches wie LEGO zu bauen?
Es ist wichtig, Wege zu finden, Kinder von ihren Handys weg und zurück in die reale Welt zu holen. Das hier ist der perfekte Weg: Man interagiert mit seinem Kind und macht etwas, das es das Online-Sein komplett vergessen lässt. LEGO bewahrt die Vergangenheit – aber auf eine sehr futuristische Art.
Was bedeutet es für Sie, zu sehen, wie Star Wars und LEGO über Generationen hinweg geteilt werden?
Es ist etwas Besonderes, wenn man etwas findet, an dem die ganze Familie Freude hat. Ich erinnere mich daran, dass ich mit meinen Kindern Dinge angeschaut habe, die ich mir sonst nie angesehen hätte, *hust* American Idol, einfach nur, weil sie es geliebt haben. Wenn man etwas findet, das man als Familie gemeinsam genießen kann, ist das unbezahlbar.
Hat die Arbeit mit den SMART-Play-Sets Erinnerungen an Ihre frühen Star Wars-Tage zurückgebracht?
Ich habe alle Filme gesehen, aber ich habe sie mir nicht noch einmal angeschaut. Als die Filme 1997 zum 20-jährigen Jubiläum wieder ins Kino kamen, riefen alle drei meiner Kinder: „Wir müssen sie sehen!“ Ich sagte zu ihnen: „Ihr schaut die Filme doch ohnehin schon in Dauerschleife.“ Nathan schaute einen, spulte das Band zurück und startete wieder von vorn. Es ging so weit, dass sein jüngerer Bruder zu mir kam und flehte: „Ich halte es nicht mehr aus, es ist heute schon das fünfte Mal, dass er Empire Strikes Back schaut.“ Diese Filme sprechen jede Generation an, und dafür bin ich unglaublich dankbar.
Wir hatten die Filme noch nie auf einer großen Leinwand mit brillantem Sound gesehen, also war das wahnsinnig aufregend. Beim Wiedersehen wurde mir klar, wie raffiniert und sorgfältig gemacht sie sind. Ich schaue mir Dinge, an denen ich gearbeitet habe, normalerweise nicht noch einmal an – außer bei Vorführungen oder Premieren. Es gibt immer noch Filme von mir, die ich nie gesehen habe. Ich nenne jetzt keine Titel, *hust* The Guyver.
„LEGO bewahrt die Vergangenheit – aber auf eine sehr futuristische Art.“
LEGO hat bisher rund 70 verschiedene Luke-Skywalker-Minifiguren herausgebracht. Wie war es, Luke Skywalker zum ersten Mal als Minifigur zu sehen?
Ich fand es immer großartig, dass ausgerechnet LEGO meine Haarfarbe endlich richtig hinbekommen hat. Meine erste Actionfigur hatte zitronengelbes Haar – ich fand das immer seltsam, denn meine Haare sind braun. In Tunesien wurden sie vielleicht ein bisschen heller, weil wir wochenlang jeden Tag in der Sonne waren. Aber als ich zum ersten Mal LEGO gesehen habe, war ich froh, dass sie so viele Details richtig getroffen haben.
Wenn Luke Skywalker Zugang zu LEGO gehabt hätte – was, glauben Sie, hätte er am liebsten gebaut?
Er würde wahrscheinlich sein Zuhause auf Tatooine nachbauen, weil er seine Tante und seinen Onkel vermisst. Und dann natürlich den Thronsaal des Imperators – schließlich ist er einer der dramatischsten Schauplätze der gesamten Saga.



















