Ferraris erster Elektro-Sportwagen: Luce feiert Debüt ab 823.000 USD
Ferrari Luce, der viersitzige Elektro-GT, kombiniert ein 122‑kWh‑Batteriepaket und 1.113 PS mit einem analogen LoveFrom‑Interieur von Jony Ive und Marc Newson.
Zusammenfassung
- Ferrari steht kurz davor, sein mit Hochspannung erwartetes erstes Elektrofahrzeug – angeblich mit dem Namen Luce – noch vor dessen offiziellem Debüt in Rom zu präsentieren.
- Aktuelle Branchenberichte deuten darauf hin, dass der Viersitzer mit einem Einstiegspreis von rund 823.000 US‑Dollar auf den Markt kommen könnte – und damit eine neue Preisobergrenze für die Serienmodelle des Herstellers setzt.
- Der Innenraum verzichtet bewusst auf überdimensionierte Touchscreens und setzt stattdessen auf taktile, CNC-gefräste analoge Bedienelemente, entworfen von den früheren Apple-Designikonen Jony Ive und Marc Newson.
Ferrari rüstet sich, das Luxusautosegment mit seinem heiß ersehnten ersten Elektroauto, einem wegweisenden Modell, das angeblich auf den Namen Luce hört. Die Spannung steigt weiter vor der für Mai angesetzten großen Premiere in Rom – ein gewaltiger kultureller Bruch für die traditionell auf Verbrenner fixierte Marke aus Maranello. Internationale Berichte, darunter Einschätzungen der Straits Times, deuten auf ein astronomisches Preisschild von rund 823.000 US‑Dollar hin. Eine derart hohe finanzielle Eintrittsschwelle katapultiert den kommenden Viersitzer an die absolute Spitze des regulären Modellportfolios und sichert ihm den Status eines ultraexklusiven Prestigeobjekts für Sammlerinnen und Sammler der obersten Liga.
Die bislang kolportierten Leistungsdaten des batterieelektrischen Grand Tourers zeichnen das Bild kompromissloser, unbändiger Geschwindigkeit. Im Mittelpunkt soll ein gewaltiges 122‑kWh‑Batteriepaket stehen, das eine Quad-Motor-Architektur mit angeblich 1.113 PS speist. Die Verteilung dieser brachialen Leistung über ein hochmodernes Allradsystem soll sicherstellen, dass der schwere Stromer beim Sprint aus dem Stand mit den legendärsten, rennstreckenfokussierten Supersportwagen der Marke mithalten kann. Die Ingenieurinnen und Ingenieure in Maranello scheinen fest entschlossen, zu beweisen, dass auch ein elektrisches Chassis jene brutalen, körperlich spürbaren Fahrdynamiken liefern kann, die man seit jeher mit dem Wappen des Cavallino Rampante verbindet.
Im Innenraum schlägt die gestalterische Linie einen radikalen Haken weg von gängigen Branchencodes. Anstatt einfach einen übergroßen Touchscreen im iPad-Look aufs Armaturenbrett zu setzen, holte der Hersteller die Kultdesigner Jony Ive und Marc Newson über ihr Kreativkollektiv LoveFrom an Bord. Das daraus entstandene Interieur bricht konsequent mit dem Bildschirm-Diktat und setzt auf betont haptische, fast uhrmacherische Details. Fahrerinnen und Fahrer bedienen hochwertige, satt klickende Schalter, präzise CNC-gefräste Aluminium-Drehregler und kunstvoll gestaltete Glaselemente – ein bewusstes Bekenntnis zu zeitloser, analoger Luxusästhetik statt kurzlebiger Digital-Interfaces.
Die Luce auf diesem schwindelerregenden Preisniveau zu positionieren, ist ein kalkulierter Schachzug, um die extreme Exklusivität der Marke zu wahren – gerade in einer Phase, in der der Markt für batterieelektrische Hypercars spürbar abkühlt. Optisch bedient sich das kommende Modell großzügig bei der Erfolgs-DNA des Purosangue-Crossovers und verbindet nahtlos aggressive Aerodynamik mit der Alltagstauglichkeit eines Grand Tourers. Mit der Fusion aus brachialer Elektro-Power und maßgeschneiderter, deutlich an Apple erinnernder Industriedesign-Sprache erfindet Ferrari de facto ein vollkommen neues, kompromisslos elitäres Segment für die Zukunft der High-Performance-Fahrkultur.



















