Expressive Es Osmose, das Keyboard, mit dem Hans Zimmer „Dune 2“ vertont hat, gibt es jetzt als Controller Edition für 999 US‑Dollar
Ohne interne Klangerzeugung bringt die neue Osmose CE Hans Zimmers Lieblings-3D-Expressivkeyboard erstmals unter die 1.000‑US‑Dollar-Marke.
Zusammenfassung
- Expressive E hat die Osmose CE vorgestellt – eine schlanke MIDI-Controller-Version seines bahnbrechenden MPE-Keyboards, die auf den integrierten Synthesizer verzichtet und so einen deutlich niedrigeren Einstiegspreis ermöglicht.
- In 49- und 61-Tasten-Konfigurationen zu 999 US-Dollar bzw. 1.199 US-Dollar erhältlich, unterbietet die neue Hardware das ursprüngliche Standalone-Flaggschiff für 1.799 US-Dollar deutlich.
- Der Launch erfolgt gemeinsam mit Ctrl-e, einem speziell entwickelten Software-Ökosystem mit über 900 maßgeschneiderten Presets und direkter Integration in alle wichtigen DAWs.
Expressive E macht eines der wichtigsten Instrumente des modernen Filmmusik-Scorings nun ganz offiziell einem breiteren Publikum zugänglich. Der französische Hardware-Hersteller hat soeben dieOsmose CE (Controller Edition) enthüllt – eine reduzierte Version des dreidimensionalen MPE-Keyboards, das sich in Hollywood jüngst Kultstatus erarbeitet hat. Spätestens seit Komponist Hans Zimmer ein ganzes Arsenal dieser Geräte nutzte, um die fremdartigen Klangwelten vonDune: Part Two, ist das Instrument zum Objekt der Begierde geworden – und öffnet sich jetzt einem breiteren Publikum. Durch den Verzicht auf die interne EaganMatrix-Klangsynthese positioniert die Marke diesen Neuzugang als ultimatives, haptisches Herzstück für Studio-Produzent:innen, die ohnehin auf Desktop-Software setzen.
Gefertigt in einem neuen Werk in Polen, übernimmt der Controller exakt dieselbe mechanische Klaviatur, die das Original zur Sensation gemacht hat. Musiker:innen können Töne weiterhin durch seitliche Bewegungen und druckempfindliche Gesten formen – inklusive Tonhöhenbiegungen pro Note, tiefem Vibrato und dynamischem Strumming direkt auf den Tasten. Optisch verabschiedet sich die Hardware vom komplett schwarzen, stealthigen Look des Vorgängers und setzt stattdessen auf eine markante weiße Aluminium-Deckplatte mit schwarzer Metallbasis. Erhältlich in 49- und 61-Tasten-Ausführung, fügt sich das Gerät nahtlos per USB-C in moderne Produktions-Setups ein und bietet zusätzlich klassische DIN-MIDI-Ein- und -Ausgänge für externes Equipment.
Damit sich die Hardware nicht wie eine leere Hülle, sondern wie ein in sich geschlossenes Instrument anfühlt, fällt der Launch mit der Einführung von Ctrl-e zusammen. Diese kostenlose Begleitsoftware überbrückt die Distanz zwischen physischer Berührung und digitaler Synthese und beherbergt kuratierte Engines von Schwergewichten wie Synapse Audio, Kilohearts und Dawesome. Mehr als 900 makro-gemappte Presets reagieren speziell auf die einzigartigen Gesten-Eingaben des Controllers – ohne mühsames manuelles Routing. Zusätzlich führt das Ökosystem eine smarte Auto-Erkennung für sofortige Transport- und Mixersteuerung in allen großen Workstations ein, darunter Ableton Live, Logic Pro, Bitwig und Cubase.
Mit 999 US-Dollar bzw. 1.199 US-Dollar für die 49- und 61-Tasten-Modelle sinkt die Einstiegshürde im Vergleich zu den 1.799 US-Dollar für denStandalone-Synthesizer. In einer Produktionslandschaft, die immer stärker nach organischer, menschlich wirkender Modulation verlangt, um sich im digitalen Grundrauschen durchzusetzen, trifft diese verschlankte MPE-Plattform genau den Nerv der Zeit. Auch aktuelle Besitzer:innen des ursprünglichen Flaggschiffs gehen nicht leer aus: Das Unternehmen hat bestätigt, dass ein zukünftiges Firmware-Update dieselben DAW-Control-Features und die Ctrl-e-Kompatibilität für die wegweisenden Erstlingsmodelle freischalten wird.





















