Authentic Brands Group hat Converse im Visier, während Nike mit massivem Umsatzeinbruch ringt
Der Markenriese beobachtet den Chuck-Taylor-Hersteller genau, nachdem ein Quartalsumsatzminus von 35 % Spekulationen über die Zukunft im Portfolio anheizt.
Zusammenfassung
- Converse verzeichnete im Geschäftsjahr 2026 aufeinanderfolgende vierteljährliche Umsatzrückgänge von 27 %, 30 % und 35 %.
- ABG verwaltet derzeit ein globales Markenportfolio mit rund 38 Milliarden US-Dollar jährlichem Einzelhandelsumsatz, nachdem der Konzern eine Mehrheitsbeteiligung an Guess übernommen hat.
Die Authentic Brands Group (ABG) soll Interesse an einer Übernahme von Converse von Nike, da die Sneaker-Brand vor ihrem stärksten Umsatzrückgang seit 15 Jahren steht.
Während Nike-CEO Elliott Hill sich darauf konzentriert, „substanzielle Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und Qualität“ des Gesamtgeschäfts umzusetzen, heißt es aus Branchenkreisen, ABG beobachte die Lage mit Blick auf einen möglichen Deal genau. Der Umsatz von Converse brach im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 35 % auf 264 Millionen US-Dollar ein und setzte damit den Abwärtstrend in allen Regionen weltweit fort.
ABG verfügt über eine nachweisliche Erfolgsbilanz beim Aufkaufen angeschlagener Heritage-Brands, darunter die jüngste Mehrheitsbeteiligung an Guess sowie frühere Akquisitionen von Reebok und Champion. Obwohl bislang keine formellen Gespräche stattgefunden haben, hat die anhaltende Schwäche von Converse die Marke ins Zentrum der Marktspekulationen rund um eine mögliche Portfolio-Optimierung bei Nike gerückt.



















