A. Lange & Söhne präsentiert neue Interpretationen von Lange 1 und Saxonia auf der Watches and Wonders 2026
Glashüttes feinste Manufaktur kehrt zurück – mit einer leuchtenden Platin-Grand-Complication und einer Meisterklasse der Zurückhaltung im Goldgehäuse.
Zusammenfassung
- Lange präsentiert die Platin-Version der Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar „Lumen“ auf der Watches and Wonders 2026.
- Sie zeichnet sich durch ein leuchtendes, halbtransparentes Saphirzifferblatt und ein patentiertes Tourbillon mit Sekundenstopp aus.
- Die Saxonia Annual Calendar führt neue 36‑mm‑Goldmodelle mit dem Kaliber L207.1 ein.
Auf der Watches and Wonders 2026 untermauert A. Lange & Söhne einmal mehr seine Ausnahmestellung in der Welt sächsischer Präzision und spannt den Bogen über 181 Jahre Geschichte zu einer mutigen, zeitgenössischen Vision, in der handwerkliche Virtuosität und mechanische Komplexität vollkommen im Einklang stehen. Die diesjährigen Neuheiten führen die „Lumen“-Serie in die obersten Sphären der Komplikationen – und erteilen mit der Saxonia‑Familie zugleich eine stilbildende Lektion in Sachen Zurückhaltung.
Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar „Lumen“
Aufbauend auf dem leuchtenden Erbe, das den Datograph „Lumen“ bei der Watches and Wonders 2026 ins Rampenlicht rückte, markiert die neue Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar „Lumen“ den strahlenden Höhepunkt der wohl ikonischsten Silhouette des Hauses. Erstmals erhält das Lange 1 Perpetual Calendar Tourbillon – bislang in Genf in klassischen Metallvarianten präsentiert – die begehrte „Lumen“-Interpretation, streng limitiert auf nur 50 Exemplare in Platin. Diese Referenz ist ein Manifest der Transparenz: Ein halbtransparentes Saphirzifferblatt lässt UV‑Licht eindringen, das die Leuchtmasse der darunterliegenden Anzeigen auflädt. So erstrahlen das springende Großdatum und der periphere Monatsring im Dunkeln in einem spektakulären, spektral grünen Schimmer. Die technische Brillanz zeigt sich in der isosceles‑Dreieckskonfiguration des Zifferblatts, die die retrograde Wochentagsanzeige, die Sekunde sowie eine Mondphasenanzeige mit erstmals integrierter Tag‑/Nacht‑Indikation miteinander verbindet.
Dreht man das 41,9‑mm‑Gehäuse um, offenbart sich das selbstaufziehende Manufakturkaliber L225.1 – ein Meisterwerk aus 685 Komponenten mit einseitig aufziehendem Zentralrotor aus 18‑karätigem Weißgold und Platin 950. Das Werk ist ein Füllhorn feinster Finissierungen: Besonders ins Auge fallen der filigrane Tourbillonkäfig und der Zwischenradkloben, beide aus Stahl gefertigt und mit spiegelnder Schwarzpolitur versehen. Das Tourbillon selbst wird von handgravierten Sternen und einer Sternschnuppe geschmückt – ein poetisches Bild himmlischer Präzision. Diese Grande Complication verfügt zudem über einen patentierten Sekundenstopp, der es ermöglicht, das Tourbillon nach Belieben anzuhalten und die Zeit auf die Sekunde genau zu stellen. Die Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar „Lumen“ ist auf 50 Exemplare limitiert; der Preis wird auf Anfrage mitgeteilt.
Saxonia Annual Calendar
Während die Lange 1 „Lumen“ mit ihrem Leuchten das Scheinwerferlicht für sich beansprucht, inszeniert die neue Saxonia Annual Calendar eine Meisterklasse in zurückhaltender Eleganz und technischer Raffinesse. Mit einem kompakteren 36‑mm‑Gehäuse neu interpretiert, wirkt diese Edition deutlich maßgeschneiderter als ihre Vorgänger und gleitet mühelos unter jede Hemdmanschette, ohne ihre unverkennbar sächsische Präsenz einzubüßen. Angeboten in Weißgold mit argentéfarbenem Zifferblatt und in Roségold mit kontrastierend grauem Zifferblatt, setzt die Uhr auf perfekte Ablesbarkeit: lanzenförmige Zeiger und neu gestaltete Stabappliken, die nun in pyramidenförmigen Facetten enden, setzen klare Akzente. Die Zifferblattaufteilung ist ein Triumph klarer Gestaltung und ordnet die Hilfsanzeigen für Wochentag, Monat und Mondphase zu einer harmonischen, fast dreidimensional wirkenden Landschaft.
Angetrieben wird dieser stilvolle Begleiter vom neuen, selbstaufziehenden Manufakturkaliber L207.1, das eine Gangreserve von 60 Stunden sowie eine Mondphasenanzeige bietet, deren Präzision auf 122,6 Jahre ausgelegt ist. Die Mondscheibe selbst ist ein kleines Kunstwerk: Mit einer tiefblauen Beschichtung veredelt und mit 428 von Hand gesetzten Sternen besprenkelt, evoziert sie ein miniaturisiertes Abbild der Milchstraße. Ganz im Sinne der Royal‑Saxon‑Tradition der Manufaktur wird das Werk zweimal montiert und zeigt klassische Details wie einen von Hand gravierten Unruhkloben, sichtbar durch den Saphirglasboden. Ob gesammelt über den praktischen Drücker bei 10 Uhr oder einzeln verstellt: Der Jahreskalender erkennt Monate mit 30 und 31 Tagen automatisch und verlangt nur einen einzigen manuellen Eingriff beim Wechsel in den März.



















