Zusammenfassung
- Netflix entwickelt eine neue fiktionale Serie, die die stürmische Liebesgeschichte und das bewegte Leben der mexikanischen Künstler Frida Kahlo und Diego Rivera erkundet.
- Das noch titellose Projekt entsteht unter der Regie von Patricia Riggen und Gabriel Ripstein und basiert auf einem Roman von Claire Berest.
- Die Macher:innen wollen den Mythos um die ikonischen Maler:innen aufbrechen und eine intime, zutiefst menschliche Perspektive zeichnen.
Netflix hat die Entwicklung einer bislang beispiellosen fiktionalen Serie angekündigt, die tief in die leidenschaftliche und aufgewühlte Beziehung der legendären mexikanischen Künstler Frida Kahlo und Diego Rivera eintaucht. Unter der Regie von Patricia Riggen und Gabriel Ripstein soll das Projekt ausloten, wie die intensive Liebesgeschichte des Paares, ihre Untreue und ihre künstlerische Genialität von den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit geprägt wurden.
Basierend auf dem Roman „Rien n’est noir“ (Nothing is Black) der französischen Autorin Claire Berest entsteht die Serie unter der Federführung von Chefautorín María Renée Prudencio und wird von Mónica Lozano für Alebrije Producciones produziert. Die Macher:innen beschreiben die Geschichte als „in Seide gewickelte Bombe“: Kahlo erscheint als Frau, die sich niemals damit zufriedengab, bloß Muse zu sein, während Rivera als Mann gezeigt wird, der versucht, seine Brillanz trotz tiefgreifender innerer Widersprüche zu bewahren.
Zwar stehen offizieller Titel, Starttermin und Besetzung noch aus, doch die Regie betont bereits, wie herausfordernd es ist, Darsteller:innen zu finden, die diese überlebensgroßen Figuren authentisch verkörpern können. Laut Carolina Leconte, VP of Content für Netflix Mexiko, verkörpert die Serie den kühnen, bislang einzigartigen Anspruch, das Publikum in die intimsten Sphären zweier Kulturikonen einzuladen, die durch ihren Mythos oft bis zur Unkenntlichkeit mythisiert wurden.