Mercedes-Benz A-Klasse feiert 2028 Comeback mit Elektro-Power
Der wiedergeborene Kompakt-Hatchback setzt auf die MMA-Plattform, bekommt Hybrid-Optionen und tritt gegen Audis kommenden elektrischen A2 an.
Zusammenfassung
- Mercedes‑Benz bringt 2028 die fünfte Generation der A‑Class mit Elektro- und Hybridantrieben auf den Markt.
- Das Einstiegsmodell basiert auf der Mercedes Modular Architecture (MMA) und behält sein ikonisches Hatchback‑Design.
- Die elektrischen Varianten treten gegen den kommenden elektrischen A2 von Audi an.
Mercedes‑Benz legt die A‑Class offiziell für eine fünfte Generation neu auf, die 2028 auf den Markt kommt,und kehrt damit frühere Pläne um, das Einstiegsmodell bereits 2025 einzustellen.. Angesichts eines abkühlenden EV‑Markts verlängert der deutsche Hersteller die Lebensdauer seines ikonischen Kompaktwagens und passt das Konzept so an, dass es sowohlVerbrenner- als auch reine Elektroantriebe aufnehmen kann. Die neue Generation setzt auf die hochflexibleMercedes Modular Architecture (MMA), teilt sich ihre DNA mit dem frisch gelaunchten CLA und bewahrt gleichzeitig die ikonischeFünftürer‑Silhouette des Modells.
Trotz Gerüchten über einen Wechsel zu einer Crossover- oder MPV‑Silhouette bleibt die nächste A‑Class ihrenklassischen Hatchback‑Wurzeln treu, bekommt aber eine leicht erhöhte Haltung, um in den Elektrovarianten das Batteriepaket unterzubringen. Im Innenraum liegt der Fokus auf maximaler Rundumsicht und mühelosem Einstieg – mit dem klaren Ziel, die Klientel aufzufangen, die nach dem Aus der B‑Class in der Luft hing. Optisch darf man eine pointierte Weiterentwicklung der aktuellen Designcodes erwarten – man denke an das markant‑aggressiveShark‑Nose‑Frontdesign aktueller Benz‑Modelle, gerahmte Türen und eine schräg stehende Heckklappe. Das kommende Modell positioniert sich als direkter Rivale fürden kommenden elektrischen A2 von Audi.
Die neue MMA‑Plattform gibt Mercedes die Flexibilität, klassische Verbrenner- und Elektrovarianten auf exakt derselben Linie zu fertigen – voraussichtlich im Werk Kecskemét in Ungarn. Die elektrische A‑Class soll auf einem800‑Volt‑Bordnetz basieren, kombiniert mit entweder einer58‑kWh‑LFP‑ oder einer 85‑kWh‑Netto‑Batterie, die Hinterradantrieb liefert und in der Einstiegsvariante mit Single‑Motor rund 224 PS bereitstellt. Die Mild‑Hybrid‑Versionen setzen auf einen gemeinsam mit Geely entwickelten, aufgeladenen 1,5‑Liter‑Vierzylinder und kommen auf bis zu220 PS Systemleistung. Für Purist:innen ist zudem ein zukünftiges High‑Performance‑AMG‑EV‑Modellmit rund 500 PS ebenfalls im Gespräch.




















