John Elliott ist zurück – und startet eine neue Zusammenarbeit mit HOKA
Designer John Elliott und Performance-Brand HOKA sprechen über ihre gemeinsame Rocket X 3-Kollaboration – und darüber, wie es mit Elliotts Label weitergeht.
Nach einer zweisaisonigen Pause ist John Elliott zurück. Nach einer bewussten Auszeit zum Reset hat das gleichnamige Label des Designers gestern den ersten Drop seiner Spring/Summer-2026-Kollektion gelauncht. Im selben Momentum kündigt die Brand nun ein neues Footwear-Projekt mit HOKA an.
Darf ich vorstellen: der John Elliott x HOKA Rocket X 3. Der race-ready Sneaker wurde von den beiden neu gedacht und greift Elliotts Bay-Area-Wurzeln auf – mit einer ruhigen Komposition, inspiriert von Küstennebel und Beton. Trotz des klaren Lifestyle-Fokus liefert der Schuh zentrale Performance-Features – von der Carbonfaser-Platte bis zum einlagigen Warp-Knit-Upper. Typisch John Elliott ist das Branding auf ein Minimum reduziert: Zum HOKA-Vogel gesellt sich lediglich dezentes Co-Branding auf Sockliner und Außensohle.
Wir haben mit HOKAs Senior Director of Global Collaborations, Thomas Cykana, sowie mit John Elliott selbst gesprochen – über ihre gemeinsame Vision, warum der Rocket X 3 die perfekte Leinwand war und was als Nächstes für Elliotts Brand kommt.
Was an der Designsprache von John Elliott fügt sich so gut in HOKAs aktuelle Ausrichtung?
Thomas Cykana: Johns einzigartige Fähigkeit, sportliche Referenzen mit seiner minimalistischen Ästhetik zu verbinden, macht ihn zum perfekten Partner für HOKA. Seine Liebe zum Detail und seine Obsession für Qualität entsprechen unseren eigenen Ansprüchen und erlauben es uns zugleich, Branding, Prints und Farben neu zu denken. Unsere gemeinsame Verpflichtung zu Funktion und Form macht diese Partnerschaft ideal.
Warum war der Rocket X 3 die richtige Leinwand für diese Zusammenarbeit?
TC: Der Rocket X 3 verkörpert kompromisslose Geschwindigkeit und maximale Performance für unsere Kund:innen. Genau diese Vision trägt John in seine Designs – dadurch wird der Schuh zur idealen, zeitgenössischen Leinwand für seine ganz eigene Hommage an den Ausdauersport. Gemeinsam haben wir einen Schuh geschaffen, der auf Elite-Niveau performt und sich gleichzeitig vollkommen selbstverständlich im postmodernen California-Style von heute zu Hause fühlt.
„Mit diesem [Schuh] wollten wir etwas, das normalerweise knallig und laut ist, nehmen – und genau das Gegenteil machen.“ – John Elliott
HOKAs DNA ist tief in Performance verwurzelt. Wie verändern Kooperationen wie diese den kulturellen Footprint der Brand?
TC: Diese Zusammenarbeit spiegelt die sich verändernde Schnittstelle von Performance-Footwear und Lifestyle-Kultur wider und vereint mühelos Funktion, Tragbarkeit und Selbstexpression. Der John Elliott x HOKA Rocket X 3 zeigt, dass wir all das liefern können, ohne die branchenführende Performance zu kompromittieren, die Kund:innen von der Brand erwarten.
Was hat dir die Zusammenarbeit mit HOKA ermöglicht auszuloten, was in früheren Footwear-Projekten nicht möglich war?
John Elliott: Die Antwort ist wirklich einfach – es ist Performance.
Die Chance, an einem echten Race-Day-Schuh zu arbeiten, hat mein Team und mich enorm motiviert, ernsthaft zu trainieren und meinen ersten Marathon anzugehen. Der Rocket X 3 ist nicht nur ein Design von uns – wir sind ihn tatsächlich gelaufen und haben Hunderte gemeinsamer Meilen in dieses Modell gesteckt.
Es war unglaublich inspirierend – und im besten Sinne fordernd –, so hart zu trainieren und gleichzeitig etwas zu entwickeln, das genau dieses Leistungsniveau unterstützt. Das ist es, was dieses Projekt anders gemacht hat.
„Diese Zusammenarbeit ist in einem wichtigen Sinne mit SS26 verzahnt. Sie ist ein Marker dafür, dass die Brand stark ist – und zurück.“ – John Elliott
Du hast bei diesem Design auf deine San-Francisco-Wurzeln verwiesen. Welches ganz bestimmte Gefühl aus der Bay wolltest du einfangen?
JE: Für mich hat die Bay Area meinen Design-Ansatz schon immer geprägt. Mich haben stets die entsättigten, grauen, fast gedämpften Seiten bestimmter Viertel angezogen: der Nebel, der Beton, die Küstenlinie. Das formt meine Ästhetik, solange ich zurückdenken kann.
Mit dieser Zusammenarbeit wollten wir etwas, das normalerweise grell und vibrant ist, aufgreifen und ins Gegenteil verkehren – es erden, in Erdtöne holen. Es gibt eine subtile Anspielung auf Tree-Camo, aber extrem entsättigt und reduziert. Es fühlt sich ehrlich an gegenüber dem Ort, aus dem ich komme.
Deine Brand ist in letzter Zeit sehr selektiv mit ihrer öffentlichen Präsenz umgegangen. Markiert diese Zusammenarbeit den Beginn eines neuen Kapitels?
JE: Diese Zusammenarbeit fällt perfekt mit dem Launch unserer Spring/Summer-Kollektion zusammen. Die Brand hat tatsächlich für ein paar Saisons pausiert – und diese Pause war bewusst gewählt. Sie hat uns die Chance gegeben, wirklich unter die Motorhaube zu schauen und sehr bewusst zu hinterfragen, warum und wie wir Dinge tun.
Die Spring-Range ist komplett neu – vom Kern der Linie bis hin zu den Fashion-Pieces. Und ich bin froh sagen zu können: Die Brand ist intakt, mit demselben Kernteam, denselben Menschen – und wir erzählen unsere Geschichten noch immer auf unsere Art.
Also ja, diese Zusammenarbeit ist auf eine entscheidende Weise mit SS26 verknüpft. Sie markiert, dass die Brand stark ist – und wieder da.
Für alle, die sich ein Paar sichern möchten: Der John Elliott x HOKA Rocket X 3 droppt am 6. März exklusiv über John Elliott. Anschließend folgt am 13. März ein globaler Release über HOKA – zum Startpreis von 260 US-Dollar.



















