Holthinrichs feiert 10 Jahre mit den neuen SIGNATURE LAB 1.S & 1.GMT Uhren
Mit markanten Zifferblättern, auf denen tief azurblaue Oxide mit einer erdigen Patina kontrastieren.
Zusammenfassung
- Holthinrichs feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit den limitierten Modellen SIGNATURE LAB 1.S und 1.GMT
- Beide Modelle zeichnen sich durch maßgeschneiderte Zifferblätter mit Kupferoxid-Patina und modifizierten Sellita-Werken aus
- Die Preise liegen bei etwa 6.400–7.050 US-Dollar, die Auslieferung startet voraussichtlich im 3. Quartal
Holthinrichs Watches begeht sein 10-jähriges Bestehen mit der SIGNATURE LAB Series 1.S und 1.GMT – zwei hochgradig experimentellen Uhren in streng limitierter Auflage. Die 2016 von Michiel Holthinrichs gegründete, in den Niederlanden ansässige unabhängige Marke hat das Konzept der „Horlogerie Brut“ geprägt, bei dem rohe, 3D-gedruckte Strukturen bewusst feinster, kunsthandwerklicher Handveredelung gegenübergestellt werden. Die neuen Modelle zollen der allerersten Kreation der Marke, der Ornament 1, Tribut und führen zugleich die komplexen optischen Schichtungs- und Patinierungsprozesse auf ein neues Niveau, die erstmals bei der RAW Ornament Bronze vorgestellt wurden.
Sowohl die 1.S (Sub-Second) als auch die 1.GMT verfügen über Zifferblätter mit Kupferoxid-Patina, die vollständig inhouse gefertigt werden – in einem fein abgestimmten Prozess aus Gravur, kontrollierter Patinierung, Wärmebehandlung und selektivem Handbürsten. Die SIGNATURE LAB 1.S besticht durch tief eingeschnittene, strahlenförmige Linien, die ihr Sub-Second-Register in einem fast Art-Déco-inspirierten Stil stark betonen und einen dramatischen visuellen Effekt erzeugen, bei dem tief azurblau schimmernde Oxide mit höher liegenden braun-grünen Nuancen kontrastieren.
Die SIGNATURE LAB 1.GMT wiederum wartet mit einem noch aufwendiger gestalteten, mehrschichtigen Relief auf, das eine subtile azimutale Projektion der Erde aus Sicht des Nordpols zeigt und von satinierten GMT-Indikatoren aus Messing im Breguet-Stil ergänzt wird.
Untergebracht in einem 38,5-mm-Gehäuse aus Titan Grade 5, bricht die LAB Series mit klassischer Designlogik durch extrem filigrane, geschwungene Bandanstöße, die nur dank modernster 3D-Metalldrucktechnologie realisierbar sind. Jedes Gehäuse benötigt bis zu 48 Stunden Druckzeit und wird anschließend aufwendig von Hand veredelt. Angetrieben von modifizierten Sellita-Uhrwerken der Spitzenqualität (SW360 bei der 1.S und SW330 bei der 1.GMT), bildet der eigentliche mechanische Höhepunkt der handgravierte, wärmebehandelte Tungsten-Rotor, der angerieben wird, um subtile Blau- und Violetttöne zu erzeugen, die die expressiven Zifferblätter aufgreifen.
Die Holthinrichs SIGNATURE LAB 1.S kostet 5.900 Euro (ca. 6.400 US-Dollar), während die LAB 1.GMT bei 6.500 Euro (ca. 7.050 US-Dollar) liegt; beide sind auf jeweils 100 Exemplare limitiert. Erhältlich ab sofort über die offizielle Website, wobei die ersten Auslieferungen im 3. Quartal 2026 erwartet werden.



















