Zusammenfassung
- Sony Pictures Animation hat durchblicken lassen, dass K-Pop: Demon Hunters 2voraussichtlich nicht vor 2030 in die Kinos kommt
- Die Führungskräfte Kristine Belson und Damien de Froberville verweisen auf den Anspruch, die hohen technischen und erzählerischen Standards zu erreichen, die durch das Spider-Verse-Franchise gesetzt wurden
- Fans äußern die Sorge, dass die lange Pause dazu führen könnte, dass die Kernzielgruppe dem Franchise entwächst
Die Chart-stürmenden Dämonenjägerinnen legen eine längere Pause ein. Trotz des enormen Erfolgs des ersten Films hat Sony Pictures Animation bestätigt, dass die heiß erwartete Fortsetzung von K-Pop: Demon Huntersdeutlich nach hinten verschoben wird. In aktuellen Interviews haben Studioverantwortliche Gerüchte über einen Start im Jahr 2029 ausgeräumt und angedeutet, dass Fans die Gruppe wohl frühestens 2030, wenn nicht noch später, wieder vereint auf der Leinwand sehen werden.
Die Verzögerung ist nicht Problemen, sondern Ehrgeiz geschuldet. Die Präsident:innen von Sony Pictures Animation, Kristine Belson und Damien de Froberville, haben die Entwicklung des Projekts ausdrücklich mit Spider-Man: Across the Spider-Verse, verglichen – mit dem klaren Ziel, das Universum durch komplexes Worldbuilding und innovative Animationstechniken auszuweiten. Das Kreativteam möchte tiefer in die Mythologie der Dämonen sowie der rivalisierenden „Saja Boys“ eintauchen – ein Vorhaben, das Jahre der Entwicklung erfordert. Hinzu kommt die laufende Award-Saison: Solange die Regisseur:innen Maggie Kang und Chris Appelhans mit Kampagnen für Oscars und Golden Globes ausgelastet sind, kann die eigentliche Produktion erst richtig Fahrt aufnehmen, wenn der ganze „Lärm“ abgeebbt ist.
Während das Studio Möglichkeiten auslotet, die IP über Kurzfilme oder andere Medien lebendig zu halten, sorgt die Nachricht in der Fanbase für Frust – viele fürchten, dass sich die anvisierte Zielgruppe in dieser halben Dekade schlicht abwendet. Vorerst ist die Jagd auf Eis gelegt.