Zusammenfassung
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Der 1993er Porsche 968 Turbo S zählt zu den seltensten Transaxle-Modellen überhaupt – nur 14 Exemplare wurden jemals gebaut.
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Dieses spezielle Exemplar besticht durch eine individuelle „Paint to Sample“-Lackierung und einen ausgesprochen geringen Kilometerstand.
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Er dürfte als erster seiner Art öffentlich die Schallmauer von sieben Stellen durchbrechen und wird von Gooding & Co. versteigert.
Ein 1993er Porsche 968 Turbo S wurde offiziell für die kommende Amelia-Island-Auktion von Gooding & Company angekündigt – mit einer Schätzung, die einen Zuschlag von bis zu 1,2 Millionen US-Dollar erwarten lässt. Einst als „übersehenes“ Kapitel in der Geschichte der deutschen Marke betrachtet, ist dieser ultra-limitierte Transaxle-Sportwagen – einer von nur 14 gebauten – nun Anwärter auf einen neuen Marktrekord für frontmotorisierte Porsche.
Dieses Exemplar zeichnet sich durch sein „Paint to Sample“-Exterieur in Zermatt Silver aus, kombiniert mit einem Interieur in schwarzem Leder und Kord. Ebenso eindrucksvoll ist die Historie: Der Wagen wurde neu von der tschechischen Tennislegende und Grand-Slam-Siegerin Helena Suková bestellt, die ihn bis 2014 in Monaco behielt. Unterlagen belegen, dass das Fahrzeug seit Auslieferung nur vier Besitzer hatte und lediglich 18.872 Meilen auf dem Tacho stehen.
Unter der Haube markiert der Turbo S den technischen Höhepunkt der 968-Baureihe. Er wird von einem 3,0-Liter-Reihenvierzylinder angetrieben, der mit einem KKK-Turbolader, einem luft-zu-luft arbeitenden Ladeluftkühler und einem modifizierten Motormanagement aufgerüstet wurde. Das Ergebnis sind 305 PS und 369 lb ft Drehmoment – gut für einen Sprint von 0 auf 60 mph in 4,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 mph. Zudem kommen Leichtbaukomponenten aus dem Club-Sport-Modell zum Einsatz, wodurch die Lücke zwischen Straßensportler und Rennwagen geschlossen wird.
Der 1993er Porsche 968 Turbo S kommt am 5. und 6. März bei den Amelia-Island-Auktionen unter den Hammer.