Salomon ernennt Heikki Salonen zum ersten Creative Director
Der finnische Designer übernimmt eine neue Schlüsselrolle, um High-Performance aus den Bergen mit culture-driven Sportstyle in Apparel und Footwear zu verschmelzen.
Kurzfassung
- Salomon hat den finnischen Designer Heikki Salonen erstmals zum Creative Director ernannt – ein klares Signal für den Wandel von reiner Performance hin zu einer kulturgetriebenen Vision eines Mountain-Sports-Lifestyles.
- Gemeinsam mit Studio Director Laura Herbst wird Salonen den Bereich Soft Goods über Apparel und Footwear hinweg verantworten – mit dem Ziel, Produktdesign und Brand Storytelling zu verschmelzen und Salomon weltweit mit einem klareren, kohärenteren Auftritt zu positionieren.
- Der Schritt erfolgt, während Salomon sein Führungsteam neu aufstellt und verstärkt auf Fashion-orientierte Projekte setzt – vom Creative Hub in Paris bis hin zu einem veredelten Sportstyle-Fokus im Vorfeld der Winterspiele 2026.
Mit der Ernennung von Heikki Salonen zum ersten Creative Director schärft Salomon seinen Fashion-Epochen-Moment – ein Power Move, der die Energie kanalisiert, die bereits durch Kollaborationen und Sportstyle-Drops spürbar ist. Der finnische Designer kommt nach zwölf Jahren an der Spitze von MM6 Maison Margiela, wo er Salomons technische DNA in Kultprodukte für die Straßen der Metropolen übersetzt hat. Vom Headquarter der Marke in Annecy aus verantwortet er nun das gesamte Soft-Goods-Universum und bündelt Apparel, Footwear und Accessoires zu einer souveränen, klaren Designhaltung.
An seiner Seite: Langzeit-Kollaborateurin Laura Herbst als Studio Director – ein Duo, das sich bereits bei MM6 und Céline formiert hat und nun im französischen Mountain-Spezialisten eine fokussiertere, experimentellere Designmaschine etabliert. Salomon entwickelt sich dabei vom funktionalen Outdoor-Label zur modernen Mountain-Sports-Lifestyle-Brand, mit einem Fashion-affinen Publikum, das bereits über Showrooms in Paris, street-approved Sneaker-Linien und eine wachsende globale Retail-Präsenz sensibilisiert ist.
Kulturell betrachtet fällt die Verpflichtung in eine Phase, in der Performance-Brands um glaubwürdige Fashion-Stimmen konkurrieren – und Salomon setzt auf einen Kreativen, der sowohl subkulturelle Hitze als auch Produktdisziplin beherrscht. Während Global Brand Chief Scott Mellin geht und Amer Sports verstärkt auf Salomons dynamisches Wachstum baut, besteht Salonens Auftrag darin, harte Grenzen zwischen Kategorien aufzulösen, Kollaborationen scharf zu halten und Apparel so stark zu pushen, dass es neben dem Footwear-Business besteht, das den Aufstieg der Marke geprägt hat. Das nächste Kapitel der Brand versteht Berge, Städte und Runways als durchgehende Landschaft – und überlässt dem Design die Führung beim Aufstieg.





















