Rolex setzt dritte große weltweite Preiserhöhung innerhalb von 12 Monaten um
Während Edelstahl-Referenzen um rund 6 % zulegten, verteuerten sich Gold- und Bicolor-Modelle noch kräftiger um 8 % bis 10 %.
Zusammenfassung
- Rolex hat zum Start ins Jahr 2026 die weltweiten Preise im Schnitt um 7 % angehoben
- Edelstahlmodelle verteuerten sich um rund 6 %, während Gold- und Bicolor-Referenzen um 8 % bis 10 % zulegten
- Branchenanalysten rechnen mit spürbaren Auswirkungen auf den Sekundärmarkt, auch wenn die Nachfrage robust bleibt
Rolex ist offiziell mit einer spürbaren Serie von Preiserhöhungen im Einzelhandel über das gesamte globale Sortiment ins Jahr 2026 gestartet – die dritte große Anpassung innerhalb von zwölf Monaten. Wie vonProfessional Watches, berichtet, stiegen die Preise in den USA im Schnitt um 7 % – ein Schritt, der auf den kombinierten Druck von Rekordgoldpreisen, globaler Inflation und einem neu eingeführten15%igen Zoll auf Schweizer Uhrenimporte. zurückgeführt wird. Diese jüngste Anpassung folgt auf ein schwieriges Jahr 2025, in dem erste Erhöhungen im Januar von weiteren Anhebungen im Mai gefolgt wurden, während sich die Marke durch ein volatiles Umfeld wechselnder US-Handelspolitik manövrierte.
Die Auswirkungen der Anpassung 2026 unterscheiden sich deutlich je nach Material, wobei vor allem Edelmetall- und Bicolor-Modelle die kräftigsten Sprünge verzeichnen. Während beliebte Edelstahl-Referenzen vergleichsweise moderat angepasst wurden – etwa die Submariner ohne Datum, die um rund 6 % auf 10.050 US‑Dollar steigt, oder die GMT‑Master II, die um 6,2 % auf 12.000 US‑Dollar klettert –, fallen die Erhöhungen bei Edelmetallreferenzen deutlich steiler aus. Gold- und Bicolor-Modelle legten häufig um 8 % bis 10 % zu, mit Flaggschiffen wie der Day‑Date 40 in Gelbgold, die von rund 44.000 US‑Dollar auf 48.000 US‑Dollar springt. Auch die Cosmograph Daytona in Stahl wurde teurer und liegt nun bei 16.900 US‑Dollar im Retail.
Branchenanalysten gehen davon aus, dass sich diese anhaltenden Preiserhöhungen im Einzelhandel zwangsläufig auf den Sekundärmarkt auswirken und die Wertvorstellungen von Sammlern neuer wie gebrauchter Uhren neu justieren werden. Trotz der höheren Preisniveaus bleibt die Nachfrage nach den zentralen Professional-Modellen außergewöhnlich hoch – die Wartelisten konzessionierter Händler für begehrte Referenzen wie die Daytona und die Submariner zeigen keinerlei Anzeichen, kürzer zu werden.



















