Nathaniel Mary Quinn pendelt zwischen Hoffnung und Angst in neuer Gagosian-Ausstellung

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Nathaniel Mary Quinn Walks the Line Between Hope and Fear in New Gagosian Show
Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado
Nathaniel Mary Quinn Walks the Line Between Hope and Fear in New Gagosian Show
Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado
Nathaniel Mary Quinn Walks the Line Between Hope and Fear in New Gagosian Show
Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado
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Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado
Nathaniel Mary Quinn Walks the Line Between Hope and Fear in New Gagosian Show
Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado
Nathaniel Mary Quinn Walks the Line Between Hope and Fear in New Gagosian Show
Nathaniel Mary Quinn/Jackie Furtado

Zusammenfassung

  • Nathaniel Mary Quinn hat seine fünfte Einzelausstellung eröffnet, ECHOES FROM COPELAND in der Gagosian-Galerie
  • Seine neueste Werkserie, die noch bis zum 25. Oktober im Gagosian-Ableger in der West 24th Street zu sehen ist, untersucht Konzepte von Selbstfindung, Hoffnung und Transformation durch die Linse von Alice Walkers The Third Life of Grange Copeland (1970)

In ECHOES FROM COPELAND, seiner fünften Soloausstellung bei Gagosian, verwandelt der gefeierte US-Künstler Nathaniel Mary Quinn Angst und Verlust in eine neue, pointierte Werkreihe. Inspiriert von der literarischen Kraft Alice Walkers und der figurativen Abstraktion à la Francis Bacon liefert Quinn mit seinen Porträts eine leidenschaftliche Selbstreflexion – sublim fragmentiert und zerklüftet, aber dennoch in sich geschlossen.

Basierend auf Walkers wegweisendem Debüt, The Third Life of Grange Copeland (1970), verdichtet die Schau Themen wie Trauma, Wandel, Hoffnung und Erlösung zu zutiefst expressiven Porträts, die vor unseren Augen förmlich zu bersten scheinen. Blüten aus Öl, Pastell und Gouache dienen als treffende Sprache für das psychologische Geflecht: ein Schnittpunkt zwischen Quinns unbändigem Ehrgeiz und Bacons nervösem Existenzialismus. Jede collagierte, zerrissene, fleischige Figur wird jedoch vor allem von einem schillernden Gefühl der Hoffnung und emotionalen Aufrichtigkeit durchzogen.

Die Ausstellung markiert zugleich eine neue kompositorische Ausrichtung des Künstlers. Mit Pinseln, Palettmessern und Papiertüchern erschließt diese Werkgruppe neues konzeptionelles wie physisches Terrain und platziert seine Figuren in Atmosphären von greifbarer Spannung. Von weiten Naturszenerien über liminale Innenräume bis zu urbanen Kulissen kehrt Quinn das Innere nach außen, enthüllt nicht nur den Kontext seiner Figuren, sondern auch alles, was in ihnen wohnt.

ECHOES FROM COPELAND ist noch bis zum 25. Oktober in der Gagosian-Galerie an der West 24th Street zu erleben.

Gagosian West 24th Street
541 West 24th Street,
New York, NY 10011, USA

Erin Ikeuchi Editor, Hypeart

Erin Ikeuchi is a New York-based writer focused on the intersection of contemporary art and culture. Her work spotlights stories, people and moments powering art’s new league, from icons to underground legends. Her formal background in anthropology informs a curious, cross-cultural eye for art where it’s least expected. Since joining Hypebeast in 2024, where she spearheads art-related content, she’s contributed hundreds of articles, including industry news, features and interviews, alongside serving as lead curator for ‘Under the Same Sky,’ Hypeart’s 2026 exhibition with Bonhams.

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