Hermès wehrt zweite Sammelklage zur Birkin ab

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Hermès Defeats Second Class-Action Suit Regarding the Birkin exclusivity remains us america
Jeremy Moeller/Getty Images

Zusammenfassung

  • Hermès hat zum zweiten Mal eine Sammelklage abgeschmettert
  • Die Klage behauptete, Hermès habe den Verkauf von Birkin-Taschen rechtswidrig an andere Käufe „gekoppelt“.
  • Der Richter befand, dass das Zurückhalten der Taschen für zahlungskräftige Kund:innen keinen Kartellrechtsverstoß darstellt, und wies die Klage mit Präjudiz ab.

Die Jagd nach einer Birkin bleibt so exklusiv wie eh und je: Erneut hat ein US-Richter eine Sammelklage gegen Hermès abgewiesen und damit den Vorwurf entkräftet, das französische Luxushaus verstoße gegen das Kartellrecht. Drei Kund:innen aus Kalifornien hatten geklagt und argumentiert, der berüchtigt intransparente Verkaufsprozess des Unternehmens sei eine illegale „Tying“-Praxis, die Käufer:innen dazu zwinge, Tausende US-Dollar für andere Produkte auszugeben, um überhaupt eine Chance auf den Kauf einer Birkin-Tasche zu erhalten.

In einem deutlichen Urteil zugunsten des Geschäftsmodells von Hermès wies US-Bezirksrichter James Donato die Vorwürfe mit Präjudiz ab – die Klage kann also nicht erneut eingereicht werden. Er schrieb: „Es mag sein, wie die Kläger behaupten, dass Hermès die Birkin-Tasche für seine umsatzstärksten Kund:innen reserviert, doch das allein verstößt nicht gegen das Kartellrecht.“ Diese Aussage erinnert an eine Bemerkung, die er bereits in einer früheren Anhörung gemacht hatte, als er den Klägern erklärte, Hermès könne, wenn es wolle, „fünf Birkin-Taschen im Jahr herstellen und jeweils eine Million Dollar verlangen“.

Die Klage, die den Verkaufspreis der Birkin als „Illusion“ und Teil eines „verdeckten Lotteriesystems“ bezeichnete, ist damit wohl endgültig vom Tisch. Das Urteil ist ein wichtiger Sieg für die Luxusmarke und festigt den Präzedenzfall zugunsten ihres langjährigen Exklusivitätsmodells, das auf eine enge Kundenbeziehung statt auf offenen Verkauf setzt.

Joyce Li Editor

For over half a decade, Joyce Li has served as an Editor on Hypebeast's global team, leveraging profound industry insights to capture the zeitgeist. Through her editorial lens, she anticipates emerging trends while dedicating her platform to spotlighting those making the greatest impact on culture today. A storyteller first and foremost, she examines the cross-pollination of fashion, footwear, art, music, and sports. This intersectional approach has led to compelling interviews with industry-defining figures like LeBron James, Pharrell Williams, Tom Brady, NIGO, A$AP Rocky, KAWS, and more.

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