Pieter Mulier soll Versace unter der Prada Group führen
Er folgt auf Dario Vitale.
Zusammenfassung
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Es gilt als nahezu sicher, dass Pieter Mulier zum nächsten Creative Director von Versace ernannt wird, nachdem die Marke offiziell vom Prada Group für 1,25 Milliarden Euro übernommen wurde.
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Dieser Schritt folgt auf den überraschenden Abgang von Dario Vitale, der das Haus am 12. Dezember nach nur acht Monaten verlassen hat.
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Muliers Berufung würde ihn mit seinem langjährigen Weggefährten Raf Simons wiedervereinen und signalisiert die Absicht von Prada, Versace mit Nachdruck neu zu lancieren.
Die Modewelt stellt sich auf einen tektonischen Umbruch ein: Berichten zufolge gilt Pieter Mulier, das derzeitige kreative Mastermind hinter Alaïa, als Favorit für den Posten des nächsten Creative Director von Versace. Die mögliche Ernennung folgt unmittelbar auf den milliardenschweren Mega-Deal, bei dem der Prada Group das Haus für 1,25 Milliarden Euro von Capri Holdings abkaufte – ein Coup, der das Medusa-Imperium Anfang dieses Monats offiziell zurück in italienische Hände brachte.
WWD berichtete unter Berufung auf Branchenquellen, dass Mulier Dario Vitale nachfolgen soll, dessen abruptes Ausscheiden am 12. Dezember – nach nur einer von Kritikern gefeierten Saison – Schockwellen durch die Branche schickte. Insider zufolge sucht die von Executive Chairman Lorenzo Bertelli angeführte Prada-Führung einen Visionär, der über „nischige“ Ästhetiken hinausdenken und Versaces globale kommerzielle Präsenz schnell ausbauen kann. Mulier, seit Jahren die rechte Hand von Raf Simons, gilt als Idealbesetzung, um die Kluft zwischen High-Concept-Design und massentauglichem Luxus zu schließen – eine Kunst, die er seit 2021 mit der Verdoppelung der Größe von Alaïa eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
Der Wechsel steht für ein „strategisches Heimkommen“ für Mulier, dessen enge Verbindung zu Simons (heute Co-Creative Director bei Prada) perfekt zur architektonischen Vision des Prada Group für seinen neuen Zukauf passt. Während die Verhandlungen mit Alaïas Mutterkonzern Richemont Berichten zufolge noch laufen, rechnet die Branche Anfang 2026 mit einer offiziellen Bekanntgabe. Da Versace seine traditionelle Runway-Show im Januar aussetzt, richtet sich nun der gesamte Blick auf Mulier – und darauf, wie er das ikonische „Rock ’n’ Roll“-Erbe des Hauses für eine neue Ära der Dominanz neu elektrisieren wird.



















