Demnas Gucci Pre-Fall 2026: Eleganz & Mühelosigkeit neu interpretiert
Eine Hommage an Tom Fords Gucci der 90er: Die zurückgenommene Kollektion setzt auf schmalere Silhouetten und luxuriöse Materialien.
Zusammenfassung
- Guccis Pre-Fall-2026-Kollektion unter Demna erinnert an die klare, minimalistische Ästhetik der Tom-Ford-Ära der 90er-Jahre: im Fokus stehen schmal geschnittenes Tailoring und veredelte Everyday-Basics, inszeniert mit hartem Licht und prägnanten Schatten.
- It-Model Alex Consani eröffnete die Präsentation in einem rosafarbenen Hosenanzug, während Alton Mason die Herren-Looks mit einem markanten Body-Ensemble beendete.
Der Name Demna ruft oft Bilder von markanten Schultern und Oversized-Silhouetten bei Balenciaga hervor, doch in seiner zweiten Kollektion für Gucci zeigt er eine deutlich andere Haltung. An das Gucci der 90er-Jahre unter Tom Ford angelehnt, ist das Pre-Fall-2026-Lookbook im Stil einer Ford-Runway-Show fotografiert: ein leerer Laufsteg und ein gleißender Spot, der harte Schatten wirft.
It-Model Alex Consani aus den USA eröffnet das Lookbook – oben ohne, in einem babyrosa Hosenanzug mit schmal geschnittener Jacke und extraskinny Hose. Die darauffolgenden Looks – für Sie und Ihn – führen die Linie mit klassischen Tailoring-Ensembles fort, lässig kombiniert mit schmal zulaufendem Denim und Rollkragen-Shirts.
Im weiteren Verlauf des Lookbooks betont Demna zunehmend eine alltagstaugliche Attitüde – mit Pieces, die man fast als Gucci-„Basics“ bezeichnen könnte. Mäntel und Jacken aus Veloursleder und Leder reichen von langen Overcoats über Bikerjacken mit rot-grün gestreiften Ärmeln bis hin zu cleanen Blousons. Später tauchen in den Herren-Looks immer wieder schlichte Muscle-Shirts auf – weit entfernt von Demnas einst kastigen XL-T-Shirts früherer Saisons.
Klassische Gucci-Muster, darunter florale Motive, die von der florentinischen Heritage des Hauses inspiriert sind, werden zurückhaltend interpretiert. Einige wenige leichte Kleider zeigen opulente Prints aus dem Gucci-Archiv der 70er- und 80er-Jahre, anderswo ist ein Satin-Bademantel für Herren mit einem typischen bordeauxroten Krawattenmuster überzogen. Eyecatcher sind Animal-Prints wie Snake und Leopard sowie einige üppige Fur-Looks. So wirkt etwa eine voluminöse weiße Pelzjacke, die schnell maximalistisch gelesen werden könnte, durch ein Second-Skin-Set in Neutraltönen deutlich gezähmter.
Die gebrandeten Lederaccessoires und das cleane Schuhwerk zählen zu den großen Highlights und verleihen den Looks einen zusätzlichen Gucci-Kick. Immer wieder erscheint eine spitz zulaufende Silhouette mit dem charakteristischen Gucci-Hardware-Detail – umgesetzt in Ballerinas, Heels und Mules. Die Bags reichen von Micro-Formaten, darunter eine neu aufgelegte Jackie 1961 und ultrakleine Ophidia-Styles, bis hin zu großzügigen Weekender-Größen.
Der letzte Herren-Look wird von keinem Geringeren als Male-Supermodel Alton Mason getragen, der eine gigantische schwarze Ledertasche schultert und nichts außer einem V-Neck-Leotard und Loafer-Slides trägt. Zum Abschluss endet die Kollektion mit einer Reihe von Evening-Looks – von clubtauglichen, transparenten Two-Piece-Sets bis hin zu Anlassroben, die mit silbernen Pailletten glitzern.
In der Galerie oben gibt es einen detaillierteren Blick auf die Gucci-Pre-Fall-2026-Kollektion. Bleiben Sie bei Hypebeast dran für die neuesten News und Insights aus der Fashion-Branche.



















