Caitlin Clark spielte eine Schlüsselrolle bei Steph Currys Abschied von Under Armour
Dass Under Armour Caitlin Clark nicht unter Vertrag nahm, soll Steph Curry massiv frustriert haben.
Zusammenfassung
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Stephen Curry beendete seine Partnerschaft mit Under Armour aus Frust über eine vermeintliche „Unterinvestition“ in seine eigene Signature-Basketballmarke.
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Der entscheidende Auslöser war das Scheitern der Marke, Caitlin Clark unter Vertrag zu nehmen – obwohl Curry persönlich für den Star warb.
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Die Trennung ist ein herber Rückschlag für Under Armours Basketball-Sparte und macht Curry zu einem hochkarätigen Free Agent auf dem Sneaker-Markt.
Das überraschende Ende von Stephen Currys über ein Jahrzehnt währender Partnerschaft mit Under Armour wurde vor allem durch die als mangelnd wahrgenommene Investitionsbereitschaft des Unternehmens und ein eklatantes Recruiting-Versagen rund um Caitlin Clark ausgelöst.
Laut einem Bericht von Bloomberg, waren der zweimalige MVP und sein Team schon seit Längerem „frustriert über das, was sie als Unterinvestition empfanden“, da sie das Gefühl hatten, die Marke sei nicht bereit, die nötigen Mittel bereitzustellen, um die Basketball-Sparte global auf ein neues Level zu heben. Eskaliert ist die Situation während der Verhandlungen um WNBA-Phänomen Caitlin Clark. Curry unterstützte Under Armour persönlich dabei, das Ausnahmetalent für seine Signature-Marke zu gewinnen. Das Medium schrieb dazu:
„Curry und seine Berater waren frustriert über das, was sie als Unterinvestition in die Marke ansahen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen, die anonym bleiben wollten, da Details der Beziehung vertraulich sind. Gleichzeitig blieben die Umsätze der Sparte hinter den Erwartungen des Unternehmens und Currys zurück, hieß es weiter.“
Das Unternehmen verlor Clark an Nike, dessen Angebot deutlich über dem von Under Armour kolportierten Vierjahresvertrag über 16 Millionen US-Dollar lag. „Ein wunder Punkt für Curry war der Versuch im vergangenen Jahr, Caitlin Clark für seine Marke zu gewinnen“, so mit der Situation vertraute Personen. Er und das Unternehmen warben intensiv um das Phänomen, doch das Angebot von Under Armour blieb im Gesamtvolumen hinter Nikes Offerte zurück, hieß es. Clark, inzwischen ein Star in der WNBA, entschied sich für Nike. Den größten Namen im Frauenbasketball zu verlieren – eine Spielerin, von der viele glauben, sie werde einen Markt in neunstelliger Höhe schaffen – verstärkte Currys Zweifel an der langfristigen Verpflichtung der Marke gegenüber der Zukunft des Sports.
Die Trennung ist zwar einvernehmlich, markiert für Under Armour jedoch einen massiven Rückschlag – zumal sich die Marke derzeit im Zuge einer umfassenden Neuausrichtung stärker auf ihr Kerngeschäft mit Apparel fokussiert. Für Curry bedeutet das gegenseitige Aus unmittelbare Sneaker-Free-Agency. Nach mehr als einem Jahrzehnt als Gesicht der Marke werden sein Abschied und das Scheitern beim Clark-Deal als eine der folgenreichsten verpassten Chancen der modernen Sneaker-Geschichte in Erinnerung bleiben.

















