Ayoung Kims dimensionsübergreifendes Drama 'Delivery Dancer Codex' eröffnet im MoMA PS1
Sie gibt ihr US-Debüt im MoMA PS1: die komplette ‘Delivery Dancer’-Trilogie.
Zusammenfassung
- Ayoung Kim eröffnet Delivery Dancer Codex, ihre US-Debütausstellung im MoMA PS1 in New York
- Erstmals wird die Trilogie als Ganzes gezeigt
- Neben der Ausstellung feiert Kim vom 13. bis 15. November beim Performa-Festival mit dem Live-Werk „Body^n“ Premiere
Die südkoreanische Künstlerin Ayoung Kim feiert ihr US-Debüt im MoMA PS1 mit Delivery Dancer Codex, das die gesamte, viel beachtete Video-Installations-Trilogie erstmals zusammenführt. Als Pionierin in den neuen Medien verschmilzt Kim Virtual Reality, Game-Engines, KI und Skulptur zu immersiven, spekulativen Systemen, die Geopolitik, Mythologie und Technologie hinterfragen.
Die Trilogie begleitet zwei Doppelgänger-Kuriere, die durch die Hintergassen von Seoul rasen. Was als routinemäßige Zustellung beginnt, weitet sich rasch zu einem dimensionsübergreifenden Drama aus: Die beiden müssen sich mit den metaphysischen Rissen auseinandersetzen, die sich auftun, als sie einander schließlich gegenüberstehen. Oszillierend zwischen Realfilm, KI-generierten Sequenzen und anime-inspirierten Animationen nutzt der Film die Gig Economy als Allegorie für Arbeit, extraktiven Kapitalismus, Selbstoptimierung und die Algorithmen, die das zeitgenössische Leben prägen.
Trotz ihrer prominenten Präsenz in Südkorea hat Kim erst kürzlich internationale Aufmerksamkeit erlangt, nach einer fulminanten Präsentation von Many Worlds Over im Hamburger Bahnhof Anfang dieses Jahres. Neben der Präsentation im MoMA PS1 wird die Künstlerin ein Live-Delivery Dancer-Werk, „Body^n“, bei der diesjährigen Performa, der renommierten Performance-Biennale in New York, erstmals zeigen.
Delivery Dancer Codex wird zu sehen sein im MoMA PS1 vom 6. November bis 16. März. Tickets für die „Body^n“-Performance, die vom 13. bis 15. November im Canyon läuft, sind ab sofort über die Performa-Website.



















