Cam’ron verklagt J. Cole: Streit um „Ready ’24“-Collab auf „Might Delete Later“
Er behauptet, nicht bezahlt worden zu sein – und dass Cole seinen Teil des Deals nicht eingehalten habe.
Zusammenfassung
- Cam’ron verklagt J. Cole wegen ihrer 2024er-Collab „Ready ’24“ und wirft ihm Vertragsbruch sowie fehlende Vergütung vor
- Die ursprüngliche mündliche Vereinbarung sah vor, dass J. Cole entweder einen Part für einen künftigen Track liefert oder in Cam’rons It Is What It Is Podcast auftritt, was Cole laut Cam’ron nicht tat
- Cam’ron, der zwar als Mitautor, jedoch nicht auf der Aufnahme kreditiert ist, fordert mindestens 500.000 US-Dollar an Erlösen sowie den Mitautor-Status an der Tonaufnahme
Cam’ron verklagt J. Cole wegen ihrer 2024er-Collab „Ready ’24“ und behauptet, er sei nicht vergütet worden und Cole habe nach Aufnahme und Release des Songs seinen Teil der Abmachung nicht eingehalten.
In Gerichtsunterlagen, die Music Business Worldwide vorliegen, erklärt Cam’ron, er habe seine Lyrics geschrieben und Vocals für „Ready ’24“ geliefert – im Gegenzug für einen Part von J. Cole. Da eine neue Collab nicht zustande kam, bat Cam’ron Cole stattdessen, in seinem Podcast It Is What It Is. Dieser habe zwar eine Episode zu einem späteren Zeitpunkt zugesagt, dann jedoch mitgeteilt, er sei nicht verfügbar. „Ready ’24“ erschien im April 2024 als Teil von Coles Might Delete Later.
Cam’ron führt ferner an, er habe für „Ready ’24“ keine Vergütung erhalten und sei lediglich als Mitautor der Komposition, nicht jedoch auf der eigentlichen Aufnahme, kreditiert.
Der New Yorker Rapper gibt an, ihm stünden mindestens 500.000 US-Dollar zu, und verlangt Rechnungslegung von Universal Music Group (UMG), einem Mitbeklagten. Zudem beantragt er beim Gericht, ihn auf der Aufnahme als Mitautor zu führen, ihm seinen „anteiligen Anteil“ an den Erlösen des Songs zuzuerkennen sowie sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten.



















