Das einzige Label, das YEONJUN akzeptiert, ist sein eigener Name
„NO LABELS: PART 02“ ist sein bislang schärfstes Statement – mit 50 Choreografie-Moves, einer Billboard-Nr.-1 und einem Film, der ganz für sich selbst spricht.
Das einzige Label, das YEONJUN akzeptiert, ist sein eigener Name
„NO LABELS: PART 02“ ist sein bislang schärfstes Statement – mit 50 Choreografie-Moves, einer Billboard-Nr.-1 und einem Film, der ganz für sich selbst spricht.
Das gesamte Konzept von YEONJUNs NO LABELS Projekt beruht auf einer leisen, subversiven Idee: Keine der ihm zugeschriebenen Kategorien erzählt seine Geschichte vollständig. Mit PART 02, seinem neuesten Album, und der Lead-Single „Ice Cream“, zeigt er, wie weit er diese Prämisse treiben will – von einem Billboard-Nr.-1-Debüt, das ihm die Freiheit gab, noch weiter zu experimentieren, über eine romantische Metapher, die sich zu fast 50 Choreografie-Moves entwickelt hat, bis hin zu einer kreativen Identität, destilliert in ein einziges Wort: seinen Namen. Als Mitglied von TOMORROW X TOGETHER führt YEONJUN dieses Konzept nuancierter aus als je zuvor.
„Ice Cream“ eröffnet PART 02 mit einer Metapher, so präzise wie ein emotionales Diagramm: Eine romantische Beziehung wird mit etwas verglichen, das dahin schmilzt, wenn man unachtsam damit umgeht, und spontane Übereilung bestraft. Für YEONJUN wurde sie zum Sprungbrett für alles, was folgte. „Eine ‚romantische Beziehung, die süß ist, aber einen gewissen Abstand braucht‘ mit einem ‚Ice Cream zu vergleichen, das schmilzt, wenn es zu heiß wird, und dir Brain Freeze verpasst, wenn du dich hineinstürzt‘, fühlte sich nach einem faszinierenden Ansatz an“, sagt er. „Als ich an der Choreografie gearbeitet habe, habe ich mich darauf konzentriert, wie ich das so ausdrücken kann, dass es nicht zu offensichtlich wirkt. Ich habe mir fast 50 verschiedene Moves ausgedacht und daraus die finale Version gebaut. Überall stecken kleine Details, wie Schmelzen, Schöpfen oder dieses stechende Brain-Freeze-Gefühl – ich hoffe, die Leute entdecken das und haben Spaß daran.“
Dieses tiefe Eintauchen in seinen kreativen Prozess hat seinen Ursprung in der Resonanz auf PART 01. Nachdem das Album Billboards Top Album Sales anführte und in die Billboard 200 einstieg, bekam YEONJUN ein solides Solo-Fundament – und den damit einhergehenden Druck. „Es gab definitiv Druck, aber im Vergleich zu meinem ersten Album habe ich mich viel wohler gefühlt“, erzählt er. „Ich erinnere mich noch, wie nervös ich vor der PART 01 Listening Party war, aber MOAs Reaktionen haben mich sehr berührt und mir geholfen, runterzukommen. Diese Erfahrung hat in mir den Wunsch geweckt, den Prozess diesmal mehr zu genießen. Dadurch konnte ich verschiedene Stile freier ausloten und mich dazu pushen, Dinge auszuprobieren, die ich vorher noch nicht gemacht hatte.“ Aus dieser Aussage spricht nicht nur die Erleichterung über einen starken Charteinstieg, sondern auch der Wandel, den er in ihm ausgelöst hat – ein Künstler, der in PART 02 hineingeht, mit etwas, auf das er aufbauen kann, statt mit etwas, das er erst noch beweisen muss.
All diese Experimente sind eingebettet in die übergeordnete Struktur der NO LABELS Serie – eines Projekts, das auf der Überzeugung basiert, dass die Kategorien, auf die wir reflexartig zurückgreifen – K-Pop, Idol, Member einer Gruppe, Brand Ambassador – einen Menschen nie vollständig erfassen. YEONJUN war offen damit, was er mit dem Projekt vorhatte, und ebenso klar darin, was er darin gefunden hat: „Mit NO LABELS wollte ich mich als jemanden zeigen, der sich noch immer weiterentwickelt. Ich bin aufrichtig dankbar für all die Labels, die die Leute mir gegeben haben, aber mit diesem Projekt wollte ich den Fokus stärker darauf legen, zu zeigen, wer ich in diesem Moment bin. Nach PART 01, hat es mich glücklich gemacht zu sehen, wie die Leute auf ihre eigene Art über eine neue Seite von mir gesprochen haben.“
Auf die Frage, ob er ein bestimmtes Label sieht, das ihn langfristig begleiten wird, antwortet er ohne Zögern: „Wenn ich mich für nur ein einziges Label entscheiden müsste, wäre es ‚YEONJUN‘. Der Grund, warum ich meinen neu veröffentlichten Film ‚CHOI YEONJUN‘ genannt habe, ist, dass ich möchte, dass die Leute alles so sehen, wie es ist – ohne zu versuchen, es zu schnell einzuordnen. Ich glaube, ich werde weiterhin verschiedene Seiten von mir erforschen, statt zu versuchen, in ein einziges Label zu passen.“
Diese Aussage ist zugleich ein kreatives Credo und ein Versprechen fürs Leben. Statt nach einer starren Identität zu streben, scheint YEONJUN eher geneigt, die Frage bewusst offen zu lassen – und jede neue Veröffentlichung als weiteren Datenpunkt in einer laufenden Selbstbefragung zu nutzen, nicht als endgültige Antwort.
YEONJUNs NO LABELS: PART 02 ist jetzt auf Apple Music und Spotify verfügbar.



















